Zieht beim Bremsen nach rechts ...

Howdy Kollegen,

bin vor ein paar Wochen wieder mitm Spider gefahren und hab beim ersten mal Bremsen fast einen weißen Plastikpfosten abrasiert ... Der CS2 zieht stark nach rechts und ich muss beim stärkeren bremsen fast 90° gegenlenken ... blockiert auch sofort vorne rechts, Scheibe links wird auch warm ...

Infos über die Teile :

Beläge : 90% Stärke von 2002
Scheiben : 90% Stärke von 2002
Flüssigkeit : von 2002
Schläuche : von 1995
HBZ : von 1979

So wie ich mich noch erinnnern kann hat der Spider eine schwarz/weiß Aufteilung, d.h. die Bremskreise sind vorne und hinten getrennt ....

wo soll ich denn anfangen zu suchen ?

Greeez .... rob

hi jungs,

ja das ganze ist extrem unglücklich gelaufen, gewaltfraktur bei einem anderen hobby von mir. dem mountainbike fahren. fuß in wurzel (fußangel) hängen geblieben und rad mit ca. 30-40 km/h weiter gefahren ... - treib sport oder bleib gesund!

6 wochen habe ich bereits hinter mir gelassen, die stellschraube ist auch bereits entfernt und der fuß gleicht nicht mehr ganz einem handball, ist aber noch ordentlich geschwollen um's gelenk. ab mittwoch geht es 3 wochen in die reha. ich hoffe dann wieder halbwegs 'fußen' zu können und auch den spider nochmal ab und an bewegen zu können.

ich kann diese verletzung niemanden empfehlen. sie ist recht langwierig, frustierend und bedarf einer menge 'eigeninitiative' um die mobilisation voran zu treiben. danke für die genesungswünsche. nachdem die ersten 3 radausfahten (keine angst mit dem normalen 'zur arbeit fahr rad' und ohne nennenswerte belastung) hinter mir liegen, ist es schon besser geworden.
ich bin zuversichtlich ab oktober wieder richtig 'biken' zu können und auch wieder kupplung und gas ohne probleme richtig durchtreten zu können.

nochmals danke für die genesungswünsche - und richtig, wer den schaden hat, spottet jeder beschreibung :D

Gast
Permalink

[QUOTE=MarcusMüller]Genau das kann ja bei einer hydraulischen Bremse nicht passieren: Der Druck
verteilt sich gleicmäßig im System, daher ist es egal, wenn sich an einer
Stelle im System was ausdehnt.

Gruß, Marcus[/QUOTE]

hallo,
und wie ist das wenn luft oder feuchtigkeit in einem bremszylinder ist?
dann sind doch sehr wohl die bremsdrücke der räder unterschiedlich trotz
der GLEICHMÄSSIGEN druckverteilung des drucksystemes.....

bin nach wie vor der meinung es könnte am schlauch liegen, vorausgesetzt die mechanische beweglichkeit der bremsteile ist einwandfrei.
zur hbz überprüfung können leicht mal am hbz die leitungen der vorderachse
vertauscht werden (entlüften nicht vergessen) dann sind gleich 3 arbeiten erledigt:
1 - Bremsflüssigkeit gewechselt
2 - eventuelle luft und feuchtigkeit beseitigt
3 - hbz überprüft

noch besser alles überholen dann funzt es sicher wieder und sieht vielleicht so aus....
lg ferdinand

von: studiobar

Gast
Permalink

[QUOTE=Martin]das ist ja ein Skandal!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich dachte ICH hätte den besten Spider Motoraum in ganz Wien!!!!!!:mad:

poste doch noch ein paar Fotos....

ist die aussenfarbe auch grau?

martin[/QUOTE]

blöd gelaufen sorry, tut mir echt leid! ;)
hoffe das ich es heuer noch zum typisieren schaffe, richtig fertig wird er aber erst in drei jahren, die liebe zeit..... anbei noch 4 von 3000 pics
farbe steht noch nicht fest momentan feropox grau und weiss wahrscheinlich wird er rot?
grüsse aus wien
ferdinand

von: studiobar

Gast
Permalink

[QUOTE=studiobar]
...
und wie ist das wenn luft oder feuchtigkeit in einem bremszylinder ist?
dann sind doch sehr wohl die bremsdrücke der räder unterschiedlich trotz
der GLEICHMÄSSIGEN druckverteilung des drucksystemes.....
...
[/QOUTE]

Das ist egal !

In einem geschlossenen hydraulischen System herscht immer der gleiche (statische)
Druck - an jeder Stelle. Jeder Bremskreis für sich ist ein geschlossenes
hydraulisches System. Die Bremskraft = Kraft auf die Bremskolben ist wiederum
direkt proportional zum Druck (gleiche Flächen vorausgesetzt).

Das bedeutet in der Praxis, der Druck steigt erst dann im gesamten System
an, wenn alle Luft komprimiert wurde. -egal wo sie ist. Das gilt übrigens auch,
wenn die Bremskolben mit unterschiedlichem Abstand zur Scheibe stehen.

Genau das ist ja der Vorteil einer hydraulischen Bremse im Vergleich zu einer
mechanischen Anlenkung: Die Nulleinstellung hat keinen Einfluß auf die
Bremskraftverteilung.

Der einzige Effekt von Luft ist also ein größerer Pedalweg und u.U. eine
ungleiche Abstimmung zwischen den beiden Bremskreisen, wobei dieser
Effekt durch die Anordnung der Kolben im HBZ minimiert wird.

Höchstens bei sehr dynamischen Prozessen (= große Druckänderung in sehr
kurzer Zeit) können extreme Engstellen z.B. in Schläuchen zu einem
unterschiedlichen Druckaufbau / Druckverlauf führen - nicht aber Luft.
Diese dynamischen Vorgänge werden bei den kleinen Flüssigkeitsmengen
in einer KFZ Bremsanlage nur wenige ms dauern.

Insofern weiß ich immer noch nicht, wie ein defekter HBZ zu einer achsweise
ungleichmäßig ziehenden Bremse führen soll.

Ich glaube eher, daß ein Sattel hängt.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

Gast
Permalink

[QUOTE=MarcusMüller][QUOTE=studiobar]
...
und wie ist das wenn luft oder feuchtigkeit in einem bremszylinder ist?
dann sind doch sehr wohl die bremsdrücke der räder unterschiedlich trotz
der GLEICHMÄSSIGEN druckverteilung des drucksystemes.....
...
[/QOUTE]

Das ist egal !

In einem geschlossenen hydraulischen System herscht immer der gleiche (statische)
Druck - an jeder Stelle. Jeder Bremskreis für sich ist ein geschlossenes
hydraulisches System. Die Bremskraft = Kraft auf die Bremskolben ist wiederum
direkt proportional zum Druck (gleiche Flächen vorausgesetzt).

Das bedeutet in der Praxis, der Druck steigt erst dann im gesamten System
an, wenn alle Luft komprimiert wurde. -egal wo sie ist. Das gilt übrigens auch,
wenn die Bremskolben mit unterschiedlichem Abstand zur Scheibe stehen.

Genau das ist ja der Vorteil einer hydraulischen Bremse im Vergleich zu einer
mechanischen Anlenkung: Die Nulleinstellung hat keinen Einfluß auf die
Bremskraftverteilung.

Der einzige Effekt von Luft ist also ein größerer Pedalweg und u.U. eine
ungleiche Abstimmung zwischen den beiden Bremskreisen, wobei dieser
Effekt durch die Anordnung der Kolben im HBZ minimiert wird.

Höchstens bei sehr dynamischen Prozessen (= große Druckänderung in sehr
kurzer Zeit) können extreme Engstellen z.B. in Schläuchen zu einem
unterschiedlichen Druckaufbau / Druckverlauf führen - nicht aber Luft.
Diese dynamischen Vorgänge werden bei den kleinen Flüssigkeitsmengen
in einer KFZ Bremsanlage nur wenige ms dauern.

Insofern weiß ich immer noch nicht, wie ein defekter HBZ zu einer achsweise
ungleichmäßig ziehenden Bremse führen soll.

Ich glaube eher, daß ein Sattel hängt.

Gruß, Marcus[/QUOTE]

ok, ok
bei soviel fach info geb ich auf!
wieder was dazu gelernt!
bin gespannt was wirklich defekt ist
grüsse ferdinand

von: studiobar

Gast
Permalink

[QUOTE=studiobar]
ok, ok
bei soviel fach info geb ich auf!
wieder was dazu gelernt!
bin gespannt was wirklich defekt ist
grüsse ferdinand[/QUOTE]

DAS interessiert mich allerdings auch :confused:

Vielleicht hat er auch 2 Sättel mit unterschiedlichen Kolbendurchmessern
verbaut ?

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

@ marcus : dem ist nix hinzuzufügen - optimal beschrieben ... die sättel sind quasi neu (ein paar jahre alt aber leichtgängig und noch die aufkleber drauf) ....

@ studiobär : wunderschöne bildchen ... vor allem dass die IDF mit gerader ansaugbrücke und lichtmaschine auf der gleichen seite funktioinieren ist mir neu ... das würd ich mir gleich heut an meiner karre anschaun obs bei mir auch möglich wär - sind 48'er idf - um die lichtmaschine vom fächerkrümmer wegzukriegen - WENN ICH UNTER DER WOCHE NICHT HIER IN RÜSSELSHEIM FESTSITZEN WÜRDE ...

hab mittlerweile auch die kleinen dreckskupferscheibelchen aufgetrieben und werde nach onkel carstens rat auch den HBZ tauschen ... mir ist auch aufgefallen dass das tragbild links und rechts sehr unterschiedlich ist ... hängt aber auch direkt von den jetzt sehr unterschiedlichen temperaturen ab ...

greeez ..... rob

Gast
Permalink

[QUOTE=MarcusMüller]DAS interessiert mich allerdings auch :confused:

Vielleicht hat er auch 2 Sättel mit unterschiedlichen Kolbendurchmessern
verbaut ?

Gruß, Marcus[/QUOTE]

oder....auf einer seite einen plattfuss.....
nicht bös gemeint :)
gruss ferdinand

von: studiobar

[QUOTE=MarcusMüller][QUOTE=studiobar]
...

Insofern weiß ich immer noch nicht, wie ein defekter HBZ zu einer achsweise
ungleichmäßig ziehenden Bremse führen soll.

Ich glaube eher, daß ein Sattel hängt.

Gruß, Marcus[/QUOTE]

wieso, wir waren doch bei der vorderachse, oder? und die hat (zumindest bei mir) zwei getrennte kreise vom hbz ausgehend; nämlich rechts und links. bei mir war das problem nicht so ausgeprägt wie bei rob, aber nachdem ich den hbz erneuert hatte, waren die werte auf dem prüfstand gleichmäßig.

meine bremssättel waren nämlich auch neu und leichtgängig, ...

nur servo und hbz hatte ich nicht erneuert.

Gast
Permalink

[QUOTE=onkel_c]

wieso, wir waren doch bei der vorderachse, oder? und die hat (zumindest bei mir) zwei getrennte kreise vom hbz ausgehend; nämlich rechts und links. bei mir war das problem nicht so ausgeprägt wie bei rob, aber nachdem ich den hbz erneuert hatte, waren die werte auf dem prüfstand gleichmäßig.

meine bremssättel waren nämlich auch neu und leichtgängig, ...

nur servo und hbz hatte ich nicht erneuert.[/QUOTE]

Der HBZ hat zwei Anschlüsse für je eine vordere Bremsleitung die führen
aber im HBZ in einen gemeinsamen Zylinder. Der HBZ hat nur einen Zylinder,
einen Kolben, ein Reservoir ergo einen Bremskreis für die Vorderachse.
Vielleicht war ja bei Dir ein Anschluß verstopft.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

Gast
Permalink

Marcus,

Deine Ausführungen sind für ein "idealisiertes" statischen System richtig. D.h. die Vernachlässigung des Volumens durch Gas (Luft) im System oder Querschnittserweiterungen durch Druckaufbau im System.
Änderungen des Systemvolumens haben Einfluß auf den Systemdruck and damit auf die zu erzielende Bremsleistung. Die Bremskreise sind voneinander unabhängige Systeme. Gemeinsamkeit ist, dass sie durch den gleichen Aktuator (HBZ) mit Druck beaufschlagt werden (und zwar mit dem gleichen Druck). Befindet sich nun in einem dieser Systeme z.B. Luft (die ja bekanntlich, im Gegensatz zu Bremflüssigkeit, komprimierbar ist) hat das sehr wohl unterschiedliche Drücke in den Bremskreisen zur Folge. Das gleiche gilt, falls sich eine Komponente im System (z.B. Bremsschlauch) ausdehnt.

von: rudi_in_raleigh

[QUOTE=MarcusMüller]Der HBZ hat zwei Anschlüsse für je eine vordere Bremsleitung die führen
aber im HBZ in einen gemeinsamen Zylinder. Der HBZ hat nur einen Zylinder,
einen Kolben, ein Reservoir ergo einen Bremskreis für die Vorderachse.
Vielleicht war ja bei Dir ein Anschluß verstopft.

Gruß, Marcus[/QUOTE]

ja, so meine vermutung damals (der aufbau des hbz ist mir bekannt). bei mir war ohnehin sonst (außer servo noch) alles nagelneu. die bremssättel (kolben) hatte ich aber sicherheitshalber nochmal überprüft. half alles nichts, erst nachdem der hbz getauscht war, war ruhe. so ganz einleuchten wollte es mir nicht ...

ich errinnere mich aber, dass ich das an einem meiner coupes auch mal hatte. so ganz problemlos scheinen die hbz nicht zu sein, qualitativ gibt es dort wohl auch einige unterschiede, wie ich schon öfters vernommen habe.

gruß
carsten

Gast
Permalink

[QUOTE=rudi_in_raleigh]Marcus,

Deine Ausführungen sind für ein "idealisiertes" statischen System richtig. D.h. die Vernachlässigung des Volumens durch Gas (Luft) im System oder Querschnittserweiterungen durch Druckaufbau im System.
Änderungen des Systemvolumens haben Einfluß auf den Systemdruck and damit auf die zu erzielende Bremsleistung. Die Bremskreise sind voneinander unabhängige Systeme. Gemeinsamkeit ist, dass sie durch den gleichen Aktuator (HBZ) mit Druck beaufschlagt werden (und zwar mit dem gleichen Druck). Befindet sich nun in einem dieser Systeme z.B. Luft (die ja bekanntlich, im Gegensatz zu Bremflüssigkeit, komprimierbar ist) hat das sehr wohl unterschiedliche Drücke in den Bremskreisen zur Folge. Das gleiche gilt, falls sich eine Komponente im System (z.B. Bremsschlauch) ausdehnt.[/QUOTE]

Du hast natürlich völlig Recht wenn Du unterschiedliche Bremskreise meinst.
Der Spider hat ja eine vorne/hinten Aufteilung der Bremskreise. Das bedeutet
beide Vorderräder hängen an einem Bremskreis. Innerhalb dieses Bremskreises
ist der Druck (statisch) an jeder Stelle gleich.

Die dynamischen Vorgänge sind bei der KFZ Bremse sehr gering, da es immer
um hohe Druckunterschiede bei kleinem Volumen (bewegtes Volumen im
vorderen Bremskreis ca. 20-30 cm³). Der weitere Bremskraftaufbau beim
starken Bremsen geschieht fast nur noch über Druck bei fast keinem Weg
und daher fast keinem bewegten Volumen. Außerdem geschieht er beim
statischen Test auf dem Bremsprüfstand sehr langsam innerhalb mehrerer
Sekunden.
Ich kann mir daher immer noch nicht vorstellen wie eine hydraulische Komponente zu
unterschiedlicher Bremswirkung INNERHALB eines Bremskreises führen kann.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

Gast
Permalink

Hallo,

schön, daß das Thema mal besprochen wird, denn dazu hatte ich mich vor kurzem auch folgendes gefragt:

Nachdem aber für den vorderen Kreis zwei Abgänge am HBZ sind und das zwar im Thread ausführlich diskutiert wurde, aber eine Sache noch nicht beleuchtet wurde, möchte ich hier nochmal nachhaken:

Da ja die Kreise beim Spider vorn und hinten getrennt sind statt wie heute üblich diagonal, ist beim Ausfall des vorderen Kreises die Bremswirkung mit nur der Hinterachse ja fast null oder sagen wir mal gefühlt höchstens noch 20%...
Was passiert, wenn nehmen wir an der Bremsschlauch vorne rechts leckt oder platzt?
Bremst die linke vordere Bremse dann noch?
Ich denke mal nein, denn es gibt ja offenbar nur ein Reservoir für den vorderen Bremskreis, und der komplette Druck entweicht ja dadurch durch den gerissenen rechten Schlauch, oder?

Wenn dem so ist, stellt sich mir die Frage, wozu vorne überhaupt zwei Abgänge am HBZ sind und nicht wie hinten einer, wenn die beiden Abgänge eh in Punkto Sicherheit bei Leck nichts bringen?

Danke Euch für eine kurze Erläuterung

Gruß
Udo

von: PininfarinaAG

bei genauer betrachtung ist das an der vorder- und hinterachse schon vergleichbar ... nur dass die gemeinsame kammer für jeweils eine achse hinten (der kleine alublock an der hinterachse) über eine bremsleitung versorgt wird und vorne direkt vom arbeitskolben ... aber bei beiden achsen führen die zwei radbremsleitungen in eine gemeinsame kammer ...

Gast
Permalink

Hallo Udo,
Du hast völlig recht, wenn vorne ein Schlauch platzt, ist Schluß mit beiden
vorderen Bremsen. Allerdings bedeutet das nicht, daß nur noch 20%
Bremswirkung da ist. Da der Spider nicht so kopflastig ist wie die meisten
modernen Autos mit Frontantrieb hat man sicherlich noch 30-40% der
normalen Bremsleistung.

Die genannte Diagonale Aufteilung ist übrigens auch heute nicht Standard.
Autos mit klassischem Antriebskonzept (Motor vorne, Antrieb hinten) haben
meistens immer noch eine Aufteilung vorne/hinten. Allerdings haben zu
Zeiten von ABS/ESP und elektronisch geregelter Bremse viele Autos auch
3 Bremskreise mit eigener Hydraulik für jedes Vorderrad.

Das gab es übrigens auch schon früher: Rolls Royce hatte in den 60er oder
70er Jahren schon vordere Bremssättel mit 2 Kolben die durch jeweils einen
Bremskreis angesteuert wurden. Für die Vorderachse gab es also zwei
Bremskreise von denen jeder auf jede Seite geführt war. Der Vorteil bei
dieser Aufteilung ist, daß auch beim Ausfall eines Bremskreises die Brems-
wirkung absolut parallel bleibt.

Der Anschluß der Bremsleitungen beim Spider hat wohl nur den Grund, daß
hier kein Verteilerblock nötig ist und im Gegensatz zur Hinterachse auch die
Bremsleitungen kaum kürzer werden.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

Gast
Permalink

Danke Jungs, damit wäre die Frage auch ein für alle Mal geklärt :)

Jetzt bin ich aber echt mal gespannt, was bei Rob wirklich rauskommt.
Das hört sich nach einem der Jurypreise für das mysteriöseste Problem an :D

Drück' Dir die Daumen, daß Du's rausfindest.
Und wir brennen schon alle darauf, die Lösung zu hören!

Gruß
Udo

von: PininfarinaAG

Gast
Permalink

Hallo Rob,
ich habe nochmal über Dein echt seltsames Bremsproblem nachgedacht.

Eine Erklärung / Idee habe ich noch: Hast Du schonmal drüber nachgedacht,
ob es evtl. ein Problem ist, daß Bremse UND Achse betrifft ?

Eine leicht unterschiedliche Bremswirkung durch einen hängenden Sattel oder
auch einen hängenden Kolben im Bremssattel belastet natürlich auch die
Achse asymetrisch. Da diese ohnehin sehr weich ist und vielleicht noch
leicht vorgeschädigt ist (Gummis, Achsträger, Spurstangenköpfe) führt das
dann zu den beschriebenen extremen Effekten: Das besser bremsende
Rad weicht aus, die Spur auf der Seite stimmt nicht mehr und das Rad
blockiert. Damit wird dann das Ausbrechen natürlich extrem.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

bei 90 und 200 auf der vorderbremse auf dem prüfstand , ist doch eindeutig das die bremse nicht richtig funktioniert
da kann man nicht mehr von leicht unterschiedlich reden

ich bin immer noch der meinung das es an den bremsschläuchen liegt
oder eine bremszange verkantet sich beim bremsen

gruß
holger
spider-krefeld

bleibt gesund

gruß

holger

spider-krefeld



FIAT 124 SPIDER KREFELD / NRW



Feuer In Allen Töppen



Fiat 124 Spider CS 1 US Herstellung 12 / 77



www.124fiatspider.de



142.Stammtisch 124fiatspider.de/Forum/NRW



am Sonntag den 07.12.2025 im Cafe del Sol in Krefeld ab 10.00 Uhr

 

 

 

Gast
Permalink

Servus Leidensgenosse,
meiner zieht auch nach links , aber an der Vorderachse, alles neu- wirklich alles!!! Vorderwagen hat wohl nicht die Maßhaltigkeit mehr-----_____-----
Dein Problem ist wirklich überschaubar.:)
Schrauben ist hier Devise- einfach schrauben.
Habe alles in Neu rumliegen - kannst mich kontaktieren und wenn die Saison beginnt, vorbeikommen:D
Münchner Westen ist sicher eine Ausfahrt wert.
Hab mir jetzt noch einen Weißen zugelegt, rate mal wer schuld ist?!

bis denne
C:cool:

von: cs147

Gast
Permalink

Hallo,

gibts hier schon was Neues?
Der Bremsenprüfstand wird mir demnächst auch sagen dass meine Bremsen recht unterschiedlich bremsen. Jedoch blockierts rechts hinten zuerst.

Wollte nur mal wissen wie sich das bei rob entwickelt hat.
Dann kann ich mir ne kleine Checkliste machen wenn ich Zeit fürn Spider habe.

Dank & Gruß,
Marcus

von: Marcus

Kollegen,

hier des Rätsels Lösung :

Der linke Entlüfternippel ist undicht und ein feiner dünner Strom Bremsflüssigkeit hat sich hinter dem Faustsattel auf den inneren Bremsbelag geschlichen und da den Reibwert reduziert. Äußerlich ist die Bremse trocken.

Gemerkt hab ichs weil ich mir sicher war dass die Entlüfternippelkappe trocken war nachm entlüften.

Ich muß morgen zum TÜV, AU seit 5/2007 abgelaufen hab ich grad gemerkt.

Greeez ... rob

Gast
Permalink

Hallo Leute,

ich muss hier mal diesen alten thread auskramen. Ich habe das gleiche Problem, Spider zieht beim Bremsen stark nach links. Bremssättel und Schläuche sind i.O., ich kann auch keine Lecks am Nippel oder sonstwo finden. Hat vielleicht jemand einen Tip? Kann der HBZ am Ausgang zur rechten Seite verstopft sein? (Hoffe durch den auch das folgende Problem zu beseitigen, Einbau nächsten Samstag, Bericht folgt!)

Was mir sonst noch aufgefallen ist, Bremse hat einen sehr kurzen Pedalweg (wird fest), war aber auch schon bevor er so extrem zur Seite zog. Bei mir sind es auch auf alle Fälle die Bremsen, war zwar noch nicht auf dem Prüfstand, habe aber heute einen ausgiebigen Schotter-Bremsentest gemacht. Bitte dringend um Hilfe, muss zum TÜV!!!

Danke und Gruß aus Niederbayern

Christian

von: erlon

Also ich würde dir raten einen Bremsentest zu machen (Prüfstand) dann hast Du schon mal ein aussagekräftiges Ergebnis was die Bremsleistung angeht. Wen die Bremswerte OK sind dan liegt der Fehler an der Radaufhängung (Querlenkerbuchsen, Achsschenkel, Spurstangenköpfe ausgeschlagen zumindest würde ich all das prüfen) oder der Achsträger ist an einer Stelle gerissen (Aufnahmen Querlenkerbolzen)

Gruß Kay

so wie kay schon sagte , brmsenprüfstand

alles andere ist halber kram

wie stellst du den fest das die sättel i.o. sind

brauch nur einer etwas schwergängiger zu sein

schläuche , weißt du wie alt die sind , oder sehen die nur von außen gut aus , das heißt dann gar nichts

habe hier schon schläuche gehabt die von außen wie neu aussahen und innen total zu gequollen waren

das kann dann auch einen harten und schnellen pedalweg ausmachen

und wenn dann alle schläuche austauschen

bremskraftverstärker ist dabei auch noch ein verdächtiger

dann die sättel und alles andere gut säübern und glätten und mit kupferpaste einbauen

dann kann man nach einer anderen fehlerquelle suchen

warten auf deine infos

gruß
holger
spider-krefeld

bleibt gesund

gruß

holger

spider-krefeld



FIAT 124 SPIDER KREFELD / NRW



Feuer In Allen Töppen



Fiat 124 Spider CS 1 US Herstellung 12 / 77



www.124fiatspider.de



142.Stammtisch 124fiatspider.de/Forum/NRW



am Sonntag den 07.12.2025 im Cafe del Sol in Krefeld ab 10.00 Uhr

 

 

 

Gast
Permalink

Gut, Schläuche tausche ich mal aus, kosten ja auch nicht die Welt, Bremsenprüfstand ist morgen angesagt. Gebe Euch dann bescheid wie es ausschaut!

Danke für Eure schnelle Hilfe!

Gruß aus Niederbayern

von: erlon

Gast
Permalink

Ich hatte das selbe Problem: Beim Bremsen zog mein Spider sprungartig nacvh rechts.

Habe heute mal die Bremsen auf der linken Seite zerlegt und gefettet, was eigentlich gar nicht notwendig war, da der Vorbesitzer gut gearbeitet hatte.
Lösung des Rätsels war wohl, das sich das Handbremskabel auf der rechten Seite vor den Halter am rechten Längsträger geschoben hatte und so ständig leicht unter Spannung stand.
Dadurch war der rechte hintere Bremskolben immer ein bißchen weiter ausgefahren, was beim hydraulischen Bremsen eine stärkere Bremswirkung an diesem Zylinder hervorrief.

Das resultierte beim Bremsen in einem starken Einlenken nach rechts.

von: bergfexrv