Vergaser Problem

Hallo
Ich fahre einen CS1 2,0 Racing mit Weber 34ADF15/250 Vergaser Startautomatik. Wenn ich spontan beschleunige z.B. im Standgas dann sackt die Drehzahl ab bis kurz vor dem absterben oder wenn ich beim überholen spontan Gas gebe merkte man ein Beschleunigungsloch, sackt kurz ab. Vor dem Zerlegen
des Vergasers war das nicht. Vielleicht hat jemand einen Tipp.
danke Gruß Ralf

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Die Beschleunigerpumpe funktioniert bei dir wahrscheinlich nicht mehr korrekt, schau mal nach ob die Membrane defekt ist oder die Betätigung!

von: Torsten Georg

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Wird denn auch was in den den Saugkanal eingespritzt wenn du die Drosselklappe schlagartig öffnest?

von: Torsten Georg

Hallo
Muß ich mal ausprobieren, habe heute festgestellt das es in der Kaltlaufphase wesentlich deutlicher auftritt.
danke Gruß Ralf

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Kann schon sein.Deshalb sagte ich ja schon schau mal beim Schnellen Betätigen der Drosselklappe ob auch ein schöner Strahl entsteht.Dann kann man weiter sehen.

von: Torsten Georg

Hallo
Ich habe festgestellt das beim gasgeben im warmen Zustand diese wegsacken weniger stark auftritt. Wenn ich nur die 2. Stufe betätige stirbt der Motor fast ab.
Ich habe ein paar Videos gemacht, Motor warmer Zustand 1. Stufe und getrennt 2. Stufe. Vielleicht erkennt oder hört jemand etwas fehlerhaftes. Vielleicht könnte mir jemand der was davon versteht seine e-mail Adresse schicken damit ich die Aufnahmen versenden kann.
danke Gruß Ralf

Hallo Ralf, um Dir helfen zu können, müsstest Du schon genau auf die Fragen der Forenmitglieder antworten. Thorsten fragte ob beim schnellen betätigen des Gashebels am Vergaser ein Spritstrahl aus der Beschleunigerpumpendüse kommt? (Man muss von oben auf die Drosselklappen schauen) Das ist wichtig! Wenn das nicht der Fall ist magert der Motor zu schnell ab und es kann zu diesen Symptomen kommen. Und zwar im kalten Zustand heftiger als im warmen. Ein kalter Motor braucht mehr Sprit, das ist der Grund.

Hast Du den Vergaser gereinigt? Wenn ja womit? Wurden die Düsen herausgenommen und mit Pressluft ausgeblasen? Auch hier kann eine verstopfte Düse das Problem sein. Ich würde noch einmal alle Düsen kontrollieren.

Gruß Kay

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Habe mir mal dein Video angeschaut,wenn du die Drosselklappe aufreist kommt eine Unmenge Treibstoff aus deinem Vorzerstäuber.Das ist nicht korrekt so!Überprüfe mal deinen Schwimmerstand ob der nicht viel zu hoch ist!Oder es stimmt etwas nicht mit deinen Düsenstöcken.Auch kann ich nicht erkennen das ein schöner sauberer Strahl aus deiner Beschleunigerdüse kommt.Denke da ist beim Zusammenbau etwas schief gelaufen.

von: Torsten Georg

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Bei der Menge Treibstoff die durch den Vorzerstäuber kommt hast du irgendetwas falsch zusammengebaut oder Vergessen.Hast du evtl. die Hauptdüse auf dieser Stufe vergessen so das der Treibstoff einfach so durch das Mischrohr Richtung Vorzerstäuber marschieren kann?Dein Motor wird so einfach nur ersäuft wenn du die DK aufreisst!

von: Torsten Georg

Habe ich alles kontrolliert auch welche Düsen in der Stufe 1 und 2 verbaut sind. Mischröhrchen habe ich nicht demontiert, wußte nicht wie. Schwimmerstand min. 6mm max. 14mm habe ich eingestellt. Mich wundert es da er vorher 1a gelaufen ist. Das einzige was ich nicht nachvolltziehen kann ist eine kleine Düse die senkrecht aus dem Vergaser ragt, sieht man wenn der Deckel abgenommen ist. Ich habe einen kompl. Überholsatz verbaut, vorher den Vergaser reinigen lassen.
danke Gruß Ralf

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Hast du geprüft ob das Schwimmernadelventil schliesst?Hatte schon mal ein neues das defekt war.Wenn du eine E-Pumpe lass sie mal bei ausgeschaltetem Motor laufen und schau mal ob alles Dicht ist oder ob der Vergaser überläuft oder ob Treibstoff aus dem Vorzerstäber austritt.Denke immernoch das bei der Montage was schief gelaufen ist.

von: Torsten Georg

Hallo
Ich habe den Vergaserdeckel demontiert und das Ventil geprüft, ist jetzt auf jendenfall i.O ob es vorher gehangen hat? Schaut jetzt besser aus im kalten Zustand ist es noch nicht ganz i.O, im warmen
schaut die 1.Stufe gut aus und nimmt von unten Gas an. Die 2. Stufe kleckert noch etwas werde die auch mal durchblasen. Er läuft jetzt etwas ruhiger und nimmt besser Gas an.
danke Gruß Ralf Spiller

Hallo
Habe die Grundeinstellung (Gemischschraube) nicht mehr überprüft, werde ich auch noch machen. Hast du dazu noch Infos. Ich glaube Leerlaufschraube ganz rausdrehen, Gemischschraube rein drehen bis Anschlag und 1 1/4 zurückdrehen.
danke gruß ralf

Gast
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Gemischschraube vorsichtig reindrehen dann 1 bis 1,5 Umdrehungen rausdrehen.Am Co Tester ca 2,5% einstellen!

von: Torsten Georg

Hallo
Habe ich gemacht stimmt alles. Ich habe jetzt einen identischen Vergaser bekommen, draufgebaut gleiche
Erscheinungsbild und läuft auch nicht besser. Mir fällt noch eine Änderung ein und zwar habe ich eine 4-2-1 Anlage und bei den Umbauten einen Auslaßkrümmer mit größeren Bohrungen verbaut. Kann das damit was zu tu haben?
danke Gruß Ralf

Hallo Kay
Welche meinst du, die am Vergaser da geht nur einer seitlich rein und ist neu. Am Verteiler habe ich keinen
ist eine kontaktlose Zündung. Oder könnte es an der Zündspule oder am Zündmodul liegen.
danke Gruß Ralf

Das hört sich aber alles sehr durcheinander an, wie ein Spiel zwei vorwärts - ein rückwärts.
Vielleicht ist es in dem Falle besser eine Werkstatt aufzusuchen.

Ansonsten sollte man alle möglichen Fehlerquellen hintereinander durchtesten , eine Liste machen und abhacken. Ich habe keine Ahnung von 2 Liter Motoren, aber vielleicht hat sich durch die Veränderung des Auspuffsystems die Anforderung der Bedüsung des Vergasers geändert.
Welche Düsen sind wo eingesetzt ? Ist der Vergaser dicht ? Unterdruck Bremskraftverstärker ? ist die Zündung richtig eingestellt ? ( falsche Reihenfolge ) etc ....

Eigentlich ist es ganz einfach .... und wenn andere Düsen benötigt werden, die gibts zu kaufen.

Gruß
umus

Hallo
Zündung 10° v. OT, Auspuffanlge war 4-2-1 nur den Auslaßkrümmer habe ich gewechselt mit größeren Bohrungen. Vergaser ist dicht, Bedüsung original, alles schon überprüft. Bin zur Zeit am erforschen der Zündung, was macht/regelt eigentlich das Zündmodul?
danke Gruß Ralf

Hallo Ralf, die Ferndiagnose bei Deinem Fehler scheint doch recht schwierig. Ich würde aber immer noch tippen, das Dein Fehler eher in der Gemischaufbereitung zu suchen ist. Das können mehrere Dinge sein angefangen von der Spritversorgung bis Unterdruckleckage, Spritpumpe, Filter offene Unterdruckanschlüsse die mal mit nem Stück Schlauch abgedichtet wurden etc. etc.

Mach Dir eine Liste was Du probiert hast. Oder schließe Dich mit einem versiertem Schrauber oder Clubkollegen zusammen. Vier Augen sehen mehr als zwei.

Gruß Kay

Zündmodul:

[QUOTE]Funktion des Zündmoduls

Die Funktion ist relativ einfach. Die Zündspule hat eine Primärwicklung (wenige Windungen) und eine Sekundärwicklung (sehr viele Windungen). Das Verhältnis der Windungen zwischen Primär- und Sekundärwicklung bestimmt die Höhe der am Ausgang entstehenden Hochspannung. Wird über einen Schalter die Primärwicklung der Zündspule auf die 12 V Batteriespannung des Fahrzeuges gelegt, fließt ein Strom durch die Primärwicklung, wodurch ein Magnetfeld in der Zündspule aufgebaut wird, das auch auf die Sekundärwicklung wirkt. Wird nun der Schalter wieder geöffnet, kann über die Primärwicklung kein Strom mehr fließen. Die Energie, die nun aber als Magnetfeld innerhalb der Zündspule gespeichert ist, sucht einen Ausgleich und erzeugt in der Sekundärwicklung eine Hochspannung die hoch genug ist, um die Luftbrücke zwischen den Elektroden der Zündkerze zu überwinden. Dadurch kann die Energie über die Zündkerze abfließen und erzeugt dabei einen Funken (der Funke entsteht also beim Öffnen des Schalters). Dieser Schalter war in älteren Fahrzeugen ein mechanischer Kontakt, der über eine „Nase“ auf der Nockenwelle betätigt wurde (Unterbrecherkontakt). Die Funktion dieses Unterbrecherkontaktes wurde später durch Zündmodule (Zündschaltgeräte) ersetzt.

Innerhalb eines Zündmodules befindet sich u. a. ein Transistor, der die Funktion des Schalters übernimmt. Dieser Transistor ersetzt also den Schalter > er schaltet den Strom durch die Primärwicklung ebenso ein und aus, nur schneller/exakter.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Kein mechanischer Verschleiß
Keine Kontaktprobleme bei Feuchtigkeit
Genauere Steuerung der Zündzeitpunkte

Außerdem haben die meisten Zündmodule eine automatische Strombegrenzung, die verhindert, dass die Zündspule überlastet und dadurch zerstört wird. Der Zeitpunkt, wann die Schaltvorgänge stattfinden sollen, wird natürlich auch beim Einsatz eines Zündmoduls weiterhin von den Vorgängen im Motor, genauer gesagt von der Stellung der Kolben innerhalb der Zylinder, bestimmt. Hierfür benötigt das Zündmodul ein Steuersignal, das von einem Sensor geliefert wird.

Es gibt unterschiedliche Sensoren:

Induktiver Sensor (pick up):

In diesem Sensor befindet sich eine kleine Spule, an der ein Dauermagnet (durch die Drehbewegung der Nockenwelle) vorbeigeführt wird. Dadurch wird in der Spule ein elektrischer Impuls erzeugt, der an das Zündmodul weitergeleitet wird und dieses steuert.

Hall Sensor:

Dieser Sensor beinhaltet einen elektronischen Schalter, der auf Magnetfelder reagiert. Bei diesem Sensor ist ein Dauermagnet an einer festen Position zum Sensor montiert.

Zwischen Sensor und Dauermagnet rotiert eine Schlitzscheibe aus Eisen. Die Schlitzscheibe lässt das Magnetfeld des Dauermagneten entweder bis zum Sensor durch oder sperrt es. Dadurch entsteht am Sensor ein exaktes Rechtecksignal, mit dem das Zündmodul angesteuert wird. Die zeitlichen Abläufe lassen sich mit einem Hall Sensor wesentlich genauer steuern als mit einem „Pick up“.[/QUOTE]

Freundliche Grüße,

Christoph Hain

1. Vorsitzender / Regionalleiter Region 9

Telefon: 0172 7620 703

Stammtisch 14.11.2025 La Piazza Deckenpfronn (immer am 2. Freitag im Monat)

Ausfahrt Retroclassics Stuttgart

Treffen Haupttreffen 11.-14.6.2026 Rankweil

Hallo Ralf,

ich glaube nicht das dir noch jemand per Ferndiagnose helfen kann, es wäre besser jemanden dazu zuholen der das gesamte System überprüft. Aus deinen vorherigen Beiträgen erkenne ich, dass du da schon seit Mai 2012 da dran bist und zwischenzeitlich auch schon den Zylinderkopf gewechselt, bzw. überholen lassen hast.

Jetzt immer neue Baustellen aufmachen halte ich nicht für gut, da du ja schon zwischenzeitlich fast gute Ergebnisse erreicht hattest. Durch die Menge an möglichen Fehlerquellen ist das aus der Ferne nur noch ein Rätselraten wenn es nicht systematisch abgearbeitet wird.

Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe einen erfahrenen Schrauberkollegen der sich das mal vor Ort anschauen kann.

viel Glück
Gruß Uwe

Zylinderkopf wurde überholt, muß nochmal die Kompression messen, was wäre im kalten Zustand ein normaler Druck?
Ich würde trotzdem gern den originalen Auslaßkrümmer nochmal einbauen den ich leide verkauft habe deshalb der Aufruf ob jemand noch einen entweder zum testen oder zu verkaufen hat mit der Nr. 4166429.
danke Gruß Ralf

Hi Ralf,

vergess das mit dem Auslasskrümmer. Dein Problem liegt woanders.
Zuerst Steuerzeiten prüfen, dann Kompression prüfen (> 9bar und nicht mehr als 1bar Druckunterschied zw. den Zylindern), dann Zündung prüfen, dann Kraftstoffzufuhr prüfen und wenn das alles in Ordnung ist, dann prüfen ob zwischen Ansaugbereich und Vergaser alles dicht ist (Schlauchverbindungen, offene Nippel, undichter Bremskraftverstärker, ...). Erst zum Schluss ist der Vergaser dran.

Schau, ob nicht ein erfahrener Schrauber in deiner Nähe wohnt, der dir helfen kann.

Gruß,

Stefan

Hallo an alle
Spider läuft wieder, habe alle Schrauben Ansaugbrücke nachgezogen, Vergaser nochmals durchgeblasen,
Bimetallfeder der Startklappe war ausgenudelt, Ventilspiel nachgestellt. Das einzige ist noch ein kleines Loch beim beschleunigen ab Standgas, könnte evtl. noch am CO Wert liegen, habe ich auf 2,5% eingestellt.
danke f. eure Hilfe
Gruß Ralf