Öldruck steigern

N´abend ihr da draussen,

ich bin gerade dabei meinen Motor zu überholen und werde ihn am kommenden WE mal öffnen. Jetzt habe ich gehört, dass der DS Motor generell einen etwas zu niedrigen Öldruck haben soll und man die Ölpumpe ein wenig frisieren kann/soll. Gibt es dazu Meinungen oder Erfahrungen? Der Druck ging bei warmem Motor schon gegen 0. Ich bitte um rege Diskussion....
Gruß,
Rudi

es soll möglich sein , durch unterlegen einer unterlagsscheibe in der ölpumpe den druck zu steigern , hab ich mal im "italo-youngtimer forum" gelesen , hab mich aber bis heute noch nicht weiter damit beschäftigt

auch die pumpe vom 125 und 130 tc ritmo soll einen höheren druck aufbauen

geh mal in das forum und geh mal unter "suchen"

gruß
holger
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bleibt gesund

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FIAT 124 SPIDER KREFELD / NRW



Feuer In Allen Töppen



Fiat 124 Spider CS 1 US Herstellung 12 / 77



www.124fiatspider.de



142.Stammtisch 124fiatspider.de/Forum/NRW



am Sonntag den 07.12.2025 im Cafe del Sol in Krefeld ab 10.00 Uhr

 

 

 

Moin Rudi, ein bischen mehr Öldruck bekommst Du auch durch ein anderes Öl realisiert und zwar Vollsyntetisches 20W60 Castrol ich habe es bei dem relativ frisch verpflanztem 1800 (überholt) meines Freundes sehen können. Ich würde es aber nur empfehlen wenn Du jetzt schon vollsyntetisches fährst wegen der Reinigungswirkung im Motor.

Gruß Kay

Gast
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wegen der Öldruckanzeige alleine würde ich mir keine Sorgen machen. Als mein Motor frisch überholt war tummelte sich die Anzeige immer gerade so über "0" rum - ich war echt sauer. dann habe ich bei laufendem Motor den Öleinfüllstutzen geöffnet und die "Suppe" spritzte mir regelrecht entgegen :-) -also wirklich ausreichender Öldruck. Die Anzeige steigt auch kaum während der Fahrt. Habe schon mit mehreren über das Thema gesprochen - liegt vermutlich an der Anzeige selber - Spannung!!!
Gruß Axel

von: 118psler

@ Holger
also ich habe gehört man kann eine leicht beschnittene 12er Unterlegscheibe unter der Feder in der Ölpumpe unterlegen. Damit würde dann die Federkraft etwas erhöht. Da ich aber noch keine Pumpe von innen gesehen habe, muss ich das leider (noch) so stehen lassen.

Gruß,
Rudi

Hi,

ich lass mich gerne korrigieren, aber nach meinem Verständnis ist die Feder nur für die Maximaldruckbegrenzung zuständig und sollte nur etwas bringen, wenn der Gegendruck vom Motor dies auch hergibt.
Aber in der Regel führen verschliessene Zahnräder der Ölpumpe oder zu hohe Lagerspiele an Kurbelwelle und Nockenwelle dazu (was durch dünnes Öl noch gefördert wird), dass der Öldruck nicht auf seinen Sollwert ansteigt.
Nur wenn der Motor seinen Solldruck schon bei mittlerer Drehzahl erreicht sehe ich eine Chance, durch Erhöhung der Federvorspannung das Druckniveau anzuheben.
Aber wenn ich Rudi richtig verstanden habe, dann macht ihm der geringe Öldruck zwischen Leerlauf und Teillast Kopfzerbrechen und nicht der Maximaldruck bei hoher Drehzahl, oder?

Gast
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Hallo zusammen,

das geschilderte Phänomen kann ich auch für meinen DS bestätigen.Morgens beim Starten hat mein DS sowohl im Leerlauf bei ca. 1000 U/min bereits einen angezeigten Öldruck von 4 bar welcher sich dann auch unter Last nicht sonderlich weit verändert. Sobald der Motor Betriebstemperataur hat (also auch das Öl dünnflüssiger wird) fällt mein Öldruck gemäß Anzeige im Leerlauf auf 0 - 1 bar. Nur unter Last erreicht der Motor dann bis zu 4 bar.

Wenn eine Ursache verschliessene Zahnräder oder Spiel in der Oelpumpe sind hilft dann der Austausch der Oelpumpe ? Hat das schon mal jemand probiert ?

Gruss
Markus

von: mahoe

Hi Markus,

Öl müsste passen. Ich fahre selbst ein Mineralöl 15W40 und der Öldruck liegt im Leerlauf und 100°C Öltemperatur bei etwa 1bar.
Suchst du wegen des geringen Öldrucks einen neuen Motor?

Gast
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Nein,das wäre zuviel des Guten denn mein aktueller Motor läuft derzeit noch gut.Aber man weiss ja nie wie lange das noch so bleibt.Ich suche den Motor für ein spezielles Projekt.

Grüsse
Markus

von: mahoe

Gast
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Moin,

ich würde wie meine Vorredner schon sagten anders Öl nehmen. Erst wenn das nichts bringt, dann am Motor werkeln..
10W30 ist meiner meinung nach zu dünn.
Gruß
Adrian

von: jarobaldu

Hi Frank,

super Informationen. Weist du auch, ob die Pumpen alle geometrisch gleich sind und sich nur im Maximaldruck unterscheiden? Den Druck zu erhöhen ist ja kein Problem (Passscheiben unterlegen oder Federn mit anderer Federkonstante einsetzen).
Fährst du noch mit der internen Ölpumpe?

Gast
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Na kein Wunder, dass da der Ölkühleranschluss wegbricht.:rolleyes:

Duck und wech...

Thomas

von: Thomas Meyer

Kann mir mal jemand sagen, wie dick die serienmäßige Unterlegscheibe unter der Feder der Ölpumpe ist, mir ist meine in den Gulli gefallen. Ich tippe auf 0,5mm.

Gruß Nils

Gast
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Mit 20 Jahren (1973) habe ich meinen ersten 124 er gefahren, ein AC Coupe mit dem 1400 er 90PS Motor. Der hatte 57.000 km drauf und war von einer älteren Frau gefahren worden. Der Öldruck betrug bei warmem Motor im Leerlauf zwischen 0,5 und 1 bar, und bei voller Drehzahl ca. 3,5 bar.
Nach einem Loch im Kolben wurde der Motor professionell neu aufgebaut, neue Kolben, neue Lager, geschliffene Welle, Ölpumpe erneuert, Öldruck unverändert wie zuvor zwischen 0,5 und 3,5 bar. .

Seit ich meinen 1800 er CS1 habe (fast 30 Jahre), ist der Öldruck bei warmem Motor im Leerlauf zwischen 0,5 und 1 bar, und bei voller Drehzahl bei ca. 3,5 bar.

Ich habe es aufgegeben mir darüber Gedanken zu machen, solange die rote Lampe nicht ankommt ist alles in Ordnung.

franzl

von: ruf motorsport

Franz haben wir uns hier missverstanden?

Serienmäßig hat die Feder eine Unterlegscheibe, die ist mir runtergefallen, wenn ich sie weglasse geht mein Öldruck noch weiter in den Keller. Ich möchte doch nur wissen, welche Scheibendicke ich für den Serienzustand benötige?

Kann ja nicht sein, dass ich wegen dieser blöden Scheibe gleich eine neue Ölpumpe kaufen muss?

Nils

@franzl,
genau das gleiche habe ich bei meinem 1800-er CS1 Spider seit 1984 auch vernommen. Am Anfang hab ich auch mir große Gedanken gemacht wegen des Öldrucks. Damals hatte der Motor gerade mal um die 42TKM gehabt. Im Leerlauf grad mal so 0 bis 0,5 bar an der Anzeige. Bei Volllast also im normalen Fahrbetrieb dann mal so bis zur Hälfte der Anzeige. Ich hab damlas dann den Öldruckgeber ( war damals schon ziemlich teuer) gewechelt. Keine Verbesserung. Bis ich dann mal drauf kam, dass das mit der Spannung zu tun haben mußte. Probehalber hab ich mir damals beim Stahlgruber von VDO Geber bis 5bar geholt, war billiger als der von Fiat, nur das Porblem mit dem konischen Gewinde war die Schwierigkeit und da hatte ich fast Vollausschlag. Das war mir dann auch nicht ganz geheuerlich. Seit Jahren fahre ich den Originalen wieder und das mit wenig Druckanzeige und fährt und fährt und fährt. Halt das war bei Käfer so.:cool:
Nein, wirklich, macht euch keinen Kopf wegen der Anzeige. Hauptsache ist, keine rote Kontrolllampe wegen des Ölstandes. Alles andere sind nur Spielereien. Hauptsache die Anzeigen hüpfen umher. :-) Die sind eh nicht genau!
@ Nils
Wenn was drinn war dann sollte es wieder rein, aber wie dick die Scheibe sein soll, keine Ahnung. Vielleicht bekommst noch die richtige Info! Es gibt hier im Forum die ein oder anderen Vollprofis hier.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,
Hallo Franz,

Die Unterlegscheibe die serienmässig in der Ölpumpe zwischen Feder und Gehäuse sitzt, ist 0,5mm dick und dient dazu, das sich die Feder nicht in das Alugehäuse einarbeitet.

Wenn man dieses Scheibe gegen eine 2mm Scheibe (M10 Unterlegscheibe aufbohren) austauscht, erhält die Feder etwas mehr Vorspannung.

Im Leerlauf sorgt die erhöhte Vorspannung dafür, dass die Feder das Überdruckventil erst etwas später öffnet lässt bzw. der geöffnet Ringspalt etwas kleiner ist. Der Öldruck wird dadurch im Leerlauf größer. Unter Volllast ist nicht mehr die Federkraft das druckbegrenzende Element, sondern der Innendurchmesser oder besser gesagt die Kreisfläche der Bohrung des Überdruckventils.

Wenn der Aussendurchmesser der Bohrung x Hub der Feder = Kreisfläche der Bohrung ist, dann ist der max. Durchfluss erreicht. Danach kann die Feder noch cm zurückweichen, dass hat garkeinen Einfluss auf den Höchstdruck.

Aber Achtung, wenn man die Unterlegscheibe zu dick wählt, arbeitet sich die Kugelscheibe, die die Bohrung verschließt ein oder die Vorspannung ist so groß, dass der Druck nicht mehr reguliert werden kann.

Ich hoffe das hilft.

Gruß Nils