Weber 34DCHE Probleme

Hallo Spideristi,

habe nun erfolgreich meine Ventilschaftdichtung, ZK-Dichtung... gewechselt, auch dank der freundlichen Tips hier aus dem Forum (Danke nochmal an Holger, Gunter, Torsten!)

OK, Zylinderkopf ist wieder montiert, nun läuft der Wagen nicht mehr, folgendes Problem:
Vor dem Start schieße ich ein bisschen Sprit (10 mal Pumpen mit dem Gaspedal) über die Beschleunigerpumpe in den Ansaugkrümmer. Nach kurzem Orgeln springt dann der Wagen auch an, läuft ein bisschen unruhig, lässt sich dann auch höher drehen (2000 RPM) und geht dann nach ca. 5-8 Sekunden wieder aus, manchmal auch schon nach 2-3 Sekunden.
Meine Vermutung ist, dass im Vergaser die Spritzufuhr nicht funktioniert. Die Spritzufuhr von der Beschleunigerpumpe reicht fürs Anspringen, aber dann kommt irgendwie nix mehr.
Ich hab den Weber 34 DCHE schon vom Ansaugkrümmer abgeschraubt, Düsen, Kanäle etc. durchgeblasen/mit Sprit gereinigt.

Hat einer von euch noch eine Idee, woran das liegen könnte? Typische Schwachstelle/Verdreck- oder Verstopfstelle am Gaser?

Was ich schon gecheckt hab:
- Benzinzu- und ablauf richtig verlegt
- Benzin wird gefördert, Schwimmerkammer ist gefüllt
- Verteiler richtig eingestellt, Zündfunken an allen Kerzen, Kompression sehr gut
- wie gesagt läuft der Wagen auch mal einige Sekunden, deshalb schließe ich drauf dass das ganze Thema Zündung eigentlich iO sein müsste. Habe die letzten Wochen schon alles X mal an- und abgeschraubt und gecheckt und hab jetzt einen Hals!! ;-)

<span class="anonymus">von: dafunkyo</span>

Moin dafunkyo

das hört sich in der Tat nach einem Spritproblem an. Hast Du einmal versucht den Motor mit Sartpilot länger zum laufen bekommen?
Ich würde den Vergaser an Deiner Stelle sonst mal Ultraschallreinigen (lassen) Das Filtersieb im Vergaser konrollieren (ob dichtgewachsen), leichgängigkeit des Schwimmer plus Nadelventil prüfen. Leerlaufdüse wenn zweitelig mal auseinanderziehen und säubern.

Gruß Kay

Gast
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Hallo Dafunkyo,

ich hatte bei meinem 75er CS1 grade fast die gleichen Probleme. Bin fast verzweifelt und wollte die Hütte schon verkoofen. Das muss ja der vergaser sein, bei den Symptomen.
Bei mir lief er dann irgendwann wieder. Aber der vergaser wars definitiv nicht! Steuerzeiten um 1-2 Zähne falsch und Zündung nicht korrekt. Ich habe alles ganz akribisch nochmals geprüft. Ventildeckel ab, Kerzen raus, OT ganz genau kontrolliert und dann Zahnriemen korrigiert.
Und dann die Zündung (einschl. Schliesswinkel) gaaaaaanz genau geprüft. Und schwups, da lief er wieder. Ich glaube, er ist nach 5-10 sek. einfach abgesoffen oder der Funke war dann zu schwach.
Also mein Rat:

1. Ventile und Steuerzeiten
2. Zündung
3. Vergaser.

Viel Erfolg,

Martin

von: martine.

hat der motor vorher mit dem vergaser gelaufen ?

wenn ja , denke ich das das problem wie bei martine liegt

vor und rücklauf des vergasers richtig angeschlossen? nicht verwechselt

den verteiler bzw. zündung kannst du eigentlich nur richtig korrekt einstellen , wenn er einigermaßen läuft mittels der zündpistole , sonst ist das nur ein ungefähres einstellen

verdreh den verteiler mal einen hauch nach rechts oder links beim starten oder wenn er gerade läuft

zündreihenfolge richtig , steuerzeiten nochmal prüfen usw.

und schau dir den thread vom martine nochmal an und arbeite alles in ruhe wie er nochmal ab

/vb/showthread.php?t=4593

also keine panik , bei ihm hat es auch geklappt

gruß
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bleibt gesund

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am Sonntag den 07.12.2025 im Cafe del Sol in Krefeld ab 10.00 Uhr

 

 

 

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Hi!

Jaaa! Er läuft wieder! Nach drei Wochen und unzähligen Stunden schnurrt er wieder.
Genau wie bei Dir Martin: Die Summe der Kleinigkeiten war es.
- Zahnriemen dann doch an der Kurbelwelle um 1 Zahn versetzt
- Hab den Unterbrecher ganz exakt eingestellt
- Vergaser nochmals mit 10 bar Luftdruck penetriert
- alle Kerzen nochmal gestrahlt
und dann liefs.

Danke Forum!!

Und ab in den Frühling!
Grüße aus Heilbronn - Oli

von: dafunkyo

Gratulation !

Freundliche Grüße,

Christoph Hain

1. Vorsitzender / Regionalleiter Region 9

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Gast
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Hallo Forum,

mein Weber Vergaser (34DCHE) bringt mich echt zur Verzweiflung: Ich kann kein Standgas einstellen. Er lässt sich anhand der Anschlagschraube bis höchstens 1500 U/min herunterdrehen, dann geht er aus.
Jetzt das Kuriose: Der Vergaser reagiert nicht auf die Leerlaufgemisch-Einstellschraube. Ich kann diese ganz hineindrehen oder komplett rausdrehen, kein Einfluss. In der Bohrung steht auch kein Sprit, da kommt nichts an. Ich kann auch die Leerlaufdüse rausdrehen, auch kein Einfluss. Mit der Umluftschraube kann ich die Drehzahl / Gemisch etwas regulieren, allerdings wie gesagt nie bis auf 800-900 U/min runter.
- Vergaserflansch geplant
- Alle Dichtungen neu
- Bakelitplatte zum Ansaugkrümmer neu
- Im Übergangsbetrieb und Vollgas fährt der Spider ganz normal. Ich muss im Moment an der Ampel immer mit Choke die Karre bei 2000 U/min halten...nervt. Und so gibts auch keine ASU...

==> Weiss einer von euch, wie bei diesem Vergaser der Sprit zur Leerlaufgemischschraube gelangt, durch welchen Kanal? Hatte einer schon mal so ein Problem?

Foto siehe anbei!
Schöne Grüße aus Heilbronn - 9 Grad und Nieselregen...
Oliver

von: dafunkyo

denke mal beim zusammenbau etwas falsch gemacht , oder nicht richtig gereinigt

nimm ihn nochmal auseinander , und das mit ruhe

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Gast
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Hallo zusammen,

nach 5 Tage im Ultraschallbad (mal abwechselnd Spiritus, mal abwechselnd leichtes Wasser-Essig Gemisch) und Bremsenreiniger-Behandlung lässt mein Weber auch im Leerlauf wieder Sprit durch...

Gestern HU und AU: Ohne Mängel, CO-Gehalt genau 3,49%, passt.
Jetzt könnte es draussen mal aufhören zu regnen...

Grüße aus Heilbronn

Oli

von: dafunkyo