Brems-Mängel bei der HU, Bitte um Erkärung

Hallo, Leute.

Ich habe meinen Kleinen durch einen Bekannten zur HU vorfahren lassen. Er ist zwar mit der Plakette zurückgekommen, hat aber zwei Hinweise mitbekommen, deren Bedeutung mir nicht ganz klar ist:

- Beim Betätigen der Betriebsbremse wurde die Blockiergrenze erreicht
- Beim Betätigen der Feststellbremse wurde die Blockiergrenze erreicht

Könnt ihr mir sagen, was er damit meint? Das eine Bremse blockieren kann, ist schon klar. Aber warum schreibt er es in den Prüfbericht? :confused:

Danke, Ciao

<span class="anonymus">von: Marko</span>

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Ich könnte mir vorstellen, dass es ein zusätzlicher Hinweis ist. Die meisten heutigen PKW's haben ABS und da tritt ein blockieren der Räder nicht mehr auf.
Respekt, dass der Prüfer auch über die Handbremse die Blockiergrenze erreicht hat. Dazu muß man in der Regel schon kräftigst am Hebel ziehen.

von: rudi_in_raleigh

kann ich durch meinen dekra-prüfer-freund nur bestätigen

alles super , alles bestens , so soll es sein

wenn du keine andere mängel hast müßte auf deinem prüfbericht "ohne erkennbare mängel " stehen , oder " ohne mängel "

gruß
holger
spider-krefeld

bleibt gesund

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Danke, Freunde.

Ohne Mängel stand leider nicht drin. "Spurstangengelenk (-kopf) rechts Lagerung leicht erhöhtes Spiel" hat er gefunden. Aber das hab auch ich verstanden :). Und wenn`s weiter nichts ist...

von: Marko

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[I]Ohne Mängel stand leider nicht drin. "Spurstangengelenk (-kopf) rechts Lagerung leicht erhöhtes Spiel" hat er gefunden. Aber das hab auch ich verstanden . Und wenn`s weiter nichts ist...[/I]

Ja, das war klar, ohne Mängel gibts so gut wie nicht mehr. In der Statistik kann man dann prima auf die "rollenden Zeitbomben" auf unseren Straßen hinweisen und jährliche Fahrzeugprüfungen fordern.
Honni soit qui mal y pense.

von: sweyland

Doch - ich hab ohne Mängel bescheinigt bekommen, obwohl die Bremse wegen defektem Bremsservo nur schwer dosierbar war und Blockade mit Handbremse Illusion.
Übrigens - auch die Hinterräder können blockiern wenn man fest genug drauf tritt. Und auf der Bremsrolle sowieso, weil hier ja das "Bremsnicken" fehlt (weil ja keine Verzögerung auf den Schwerpunkt wirkt). Und der Bremskarftregler -sofern er überhaupt leichtgängig und richtig eingestellt ist - reagiert auf das Ausfedern der HA, was aber auf der Rolle nicht sattfindet.
Deswegen kann er auch bei Regen/Glätte kaum was bewirken, weil die Verzögerung zu gering ist. Und - bei tiefergelegten Fahrwerken kommt er überhaupt nicht in den Regelbereich, wenn die Reglereinstellung nicht angepaßt wurde - ich wüsste auch nicht wer dazu in der Lage ist...

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[QUOTE=Matthias]Und der Bremskarftregler -sofern er überhaupt leichtgängig und richtig eingestellt ist - reagiert auf das Ausfedern der HA, was aber auf der Rolle nicht sattfindet.
Deswegen kann er auch bei Regen/Glätte kaum was bewirken, weil die Verzögerung zu gering ist. Und - bei tiefergelegten Fahrwerken kommt er überhaupt nicht in den Regelbereich, wenn die Reglereinstellung nicht angepaßt wurde - ich wüsste auch nicht wer dazu in der Lage ist...[/QUOTE]

Ich wußte nicht, daß der Bremskraftregler überhaupt einstellbar ist.
Gibt's da eine Einstellschraube oder so was?
Denn ich hab' mir die Frage der Nachjustierung bei Tieferlegung auch schon gestellt, aber nichts zum Einstellen gefunden...

...Ansonsten könnte man den Regler ja bei tiefergelegten Spidern sogar auch gleich ganz rausschmeißen, denn der leckt ja eh gerne mal, besonders wenn man die Federn/Stoßdämpfer hinten wechselt und vergißt, die Schraube am Gestänge an der Achse links loszumachen und er Verspannungen bekommt...

Gruß
Udo

von: PininfarinaAG

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Eingestellt wird er durch Lösen der Befestigungsschrauben und leichtes
Verschieben.

Rausschmeissen würde ich ihn nicht, dann könnte das Auto hinten doch
mal recht heftig überbremsen.

Man kann ihn durch Kürzen der Verbindungsstange von der Kinematik her
besser an Sportfahrwerke anpassen. Wie genau das zu machen ist weiß
ich allerdings nicht ...

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

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[QUOTE=MarcusMüller]Eingestellt wird er durch Lösen der Befestigungsschrauben und leichtes
Verschieben.

Man kann ihn durch Kürzen der Verbindungsstange von der Kinematik her
besser an Sportfahrwerke anpassen. Wie genau das zu machen ist weiß
ich allerdings nicht ...

Gruß, Marcus[/QUOTE]

Jo stimmt, hab' mal nachgeehen, die Befestigungsplatte hat ein gekrümmtes Langloch.
Das heißt, man stellt es nicht am Regler selbst ein, sondern durch die Einbaulage desselbigen.
Stellt sich nur die Frage, welche Position die Standardposition ist, die man natürlich nicht mehr sieht, wenn dat Dingen einmal draußen war, so wie meiner.
Weiß jemand, wie man die Grundeinstellung vornimmt?

Gruß
Udo

von: PininfarinaAG

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Grundeinstellung:

- Auto muß gerade stehen (natürlich nicht aufgebockt)
- Betätigungsstange sollte jetzt den Kolben gerade eben berühren

Steht alles auch im Werkstatthandbuch ...

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

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[QUOTE=MarcusMüller]Grundeinstellung:
- Auto muß gerade stehen (natürlich nicht aufgebockt)
- Betätigungsstange sollte jetzt den Kolben gerade eben berühren
Steht alles auch im Werkstatthandbuch ...
Gruß, Marcus[/QUOTE]

Dann sollte doch damit auch die Frage geklärt sein, wie man das nach einer Tieferlegung nachstellt, denn die Tieferlegung bedeutet ja diesbezüglich einfach einen Offset, sprich egal wie tief oder hoch die Karre ist, sie muß im Normalzustand immer die "gerade-eben-angelegt-Stellung" haben, oder?

Gruß
Udo

von: PininfarinaAG

[quote=Matthias]Doch - Übrigens - auch die Hinterräder können blockiern wenn man fest genug drauf tritt. Und auf der Bremsrolle sowieso, weil hier ja das "Bremsnicken" fehlt (weil ja keine Verzögerung auf den Schwerpunkt wirkt).[/quote]

Das halte ich persönlich für ein Gerücht (eigene Erfahrung) ich habe mir vom KFZ'ler die Wirkungsweise des Bremskraftreglers erklären lassen und er sagt ganz klar:
Die Hinterräder dürfen auf der Fußbremse auf keinen Fall die Blockierwirkung erreichen. Ist ja auch logisch, weil die Fahrbarkeit des Autos erheblich abnimmt. Hinteres Ausbrechen des Wagens ist somit vorprogrammiert. Auch im belasteten Zustand des Wagens (das Ventil wird mehr und mehr geöffnet) darf ein blockieren nicht eintreten. (Bremsdruck erhöhen ja)

Zur Einstellung: Ein Tipp von Uwe Schiminsky Mittelstellung des Langloches soll ein guter Kompromiss sein bei normal befederten Spidern. Aber testen lässt sich natürlich das Ergebnis nur auf den Bremsenprüfstand.

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[QUOTE=Der nen BS-1 fährt]Das halte ich persönlich für ein Gerücht (eigene Erfahrung) ich habe mir vom KFZ'ler die Wirkungsweise des Bremskraftreglers erklären lassen und er sagt ganz klar:
Die Hinterräder dürfen auf der Fußbremse auf keinen Fall die Blockierwirkung erreichen. Ist ja auch logisch, weil die Fahrbarkeit des Autos erheblich abnimmt. Hinteres Ausbrechen des Wagens ist somit vorprogrammiert. Auch im belasteten Zustand des Wagens (das Ventil wird mehr und mehr geöffnet) darf ein blockieren nicht eintreten. (Bremsdruck erhöhen ja)

Zur Einstellung: Ein Tipp von Uwe Schiminsky Mittelstellung des Langloches soll ein guter Kompromiss sein bei normal befederten Spidern. Aber testen lässt sich natürlich das Ergebnis nur auf den Bremsenprüfstand.[/QUOTE]

Diese Grundregel ist etwas anders: Die Hinterräder dürfen nicht VOR den
Vorderrädern blockieren. Bei einer absoluten Vollbremsung dürfen bzw.
sollten alle Räder zum Blockieren zu bringen sein. Sobald die Vorderräder
blockieren gibt es ja keinen Lenkimpuls mehr der zum Ausbrechen führen
kann.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

[QUOTE=MarcusMüller]Diese Grundregel ist etwas anders: Die Hinterräder dürfen nicht VOR den
Vorderrädern blockieren. Bei einer absoluten Vollbremsung dürfen bzw.
sollten alle Räder zum Blockieren zu bringen sein. Sobald die Vorderräder
blockieren gibt es ja keinen Lenkimpuls mehr der zum Ausbrechen führen
kann.
[/QUOTE]

Genau - so sollte es sein. Und kann auch nicht anders. Denn wenn es ein Ventilchen gäbe, was Blockieren verhindert, dann könnte man sich das aufwändige ABS sparen.

@MarcusMüller, @Matthias ist einer von Euch beiden gelernter Kfz- Mechaniker? Um Gottes willen nicht angegriffen fühlen, das Vorweg. Ist nur ne nackte Frage, weil ich ehrlich gesagt etwas verunsichert bin, da ich wie ja schon gesagt die Info von einem KFZ'ler habe und dieser gehört zu den Fähigen Spezies.

Ich möchte bloss damit erreichen das die Forumsmitglieder nicht verunsichert werden. Das Ganze soll ja auch als Nachschlagewerk fungieren.

@Matthias ich bin der Meinung ABS hat mit unserer Sache hier nichts zu tun.

Gibt es Eigentlich ein jüngeres Spidermodell mit ABS? (Bsp.Volumex?)

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KFZ Mechaniker bin ich nicht - das sollte aber hier im Forum nicht die
Voraussetzung sein um sich zu äußern, oder ?

Zum Thema:
- Der (dynamische) Bremskraftregler dient der Bremskraftverteilung zwischen
Vorder- und Hinterachse. Er heißt nicht "Blockierverhinderer".

- Er verfügt nicht über die Sensorik eines ABS. Daher kann er beim Bremsen
auch nicht auf blockierende Räder reagieren. Eine derartiger Steller
(Regler ist es nicht, da kein Regelkreis) würde zwangsläufig erhebliche
Bremskraft verschenken, da er ja einfach relativ weit vor dem Blockier-
punkt die Bremsleistung verringern müßte. Das aber ist natürlich nicht
sinnvoll. Wie bereits gesagt ist es ja nicht schlimm, wenn die Hinterräder
NACH den Voderrädern blockieren.

Es gab nie einen Spider mit ABS. Die ersten ABS Autos Anfang der 80er
Jahre waren die Mercedes S-Klasse und 7er BMW. In normale Autos
(Golf) hielt ABS erst Ende der 80er Jahre Einzug (so ab 88).

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

@ MarcusMüller KFZ Mechaniker bin ich nicht - das sollte aber hier im Forum nicht die Voraussetzung sein um sich zu äußern, oder ?

Das ist genau das was ich vermeiden wollte! Natürlich sollte jeder seine Erfahrungen posten sonst wäre es kein Forum, es ist aber leider keine Hilfe wenn ich mich auf eine Aussage berufe die [U]vielleicht[/U] nicht ganz korrekt ist. Damit ist wohl keinem Spiderfreund geholfen. Ich bin halt der Meinung gelernt ist gelernt sorry! Ich habe übrigens auch noch ne nette Erklärung gefunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bremskraftregler

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Vielleicht sollten wir hier dann einen Oberschiedsrichter einführen ...

Der Wikipedia Artikel (Du weißt aber schon wer die Artikel für Wikipedia
schreibt; ein Gesellenbrief ist da auch nicht vorgeschrieben) bestätigt
genau was ich gesagt habe: Der Bremskraftregler soll ein Überbremsen
der HA durch dynamische Achslastverlagerung verhindern.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

Bin nicht direkt Mechaniker aber Autoentwickler...
Und hab jetzt irgendwie die Fragestellung aus den Augen verloren.
Es sollte auch niemand verunsichert werden - daher: Kann man noch irgendwas klären in Sachen Bremsen, Blockieren, Bremskraftverteilen...?

@MarcusMüller Wo bitte steht dieser von Dir zitierte Satz in dem Wikipedia Bericht, nicht wortwörtlich, schon klar, aber auch prinzipiell nicht.

Zitat: Diese Grundregel ist etwas anders: Die Hinterräder dürfen nicht VOR den Vorderrädern blockieren (Volkommen richtig!).

Bei einer absoluten Vollbremsung dürfen bzw. sollten alle Räder zum Blockieren zu bringen sein. ???

*kopfschüttel*

Gast
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[QUOTE=Matthias]Bin nicht direkt Mechaniker aber Autoentwickler...
Und hab jetzt irgendwie die Fragestellung aus den Augen verloren.
Es sollte auch niemand verunsichert werden - daher: Kann man noch irgendwas klären in Sachen Bremsen, Blockieren, Bremskraftverteilen...?[/QUOTE]

Es geht wohl nicht um die Sache sondern darum, daß sich nur KFZ Mechaniker
zu so etwas äußern dürfen, damit im Forum sonst niemand verunsichert wird. :confused:

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

Gast
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[QUOTE=Der nen BS-1 fährt]@MarcusMüller Wo bitte steht dieser von Dir zitierte Satz in dem Wikipedia Bericht, nicht wortwörtlich, schon klar, aber auch prinzipiell nicht.

Zitat: Diese Grundregel ist etwas anders: Die Hinterräder dürfen nicht VOR den Vorderrädern blockieren (Volkommen richtig!).

Bei einer absoluten Vollbremsung dürfen bzw. sollten alle Räder zum Blockieren zu bringen sein. ???

*kopfschüttel*[/QUOTE]

Der zitierte Satz steht nicht wörtlich in der Wikipedia (habe ich auch nicht
behauptet) sondern es steht drin:
- Dynamische Bremskraftverteilung zwischen VA und HA
- Verhindern des Überbremsens der HA. (Das kommt dadurch zu Stande, daß
bei z.B. leerem Auto die Hinterachse stark ausfedert, weniger belastet ist
und damit leichter blockiert).

Vielleicht kann Dich ja eine Erklärung der Funktion des Bremskraftreglers
überzeugen:

Im Prinzip ist das Ding nichts anderes als ein Zylinder mit einem Kolben drin.
Wenn die Bremse unter Druck gesetzt wird, will der Kolben nach außen aus
dem Zylinder. Normalerweise wird er aber durch die Mechanik an der
Hinterachse daran gehindert. Federt das Auto hinten stark aus, kann der
Kolben sich ein paar Milimeter bewegen, das Volumen im hinteren Brems-
kreis wird größer also der Druck etwas kleiner.
Wenn ich aber das Bremspedal weiter durchdrücke, erhöhe ich den Druck
im hinteren Bremskreis weiter. Da der Kolben dann schon den max.
Weg erreicht hat steigt der Bremsdruck hinten wieder an und die Räder
blockieren dann irgendwann auch.
Aber, und das ist der Sinn der Sache: Erst nach der Vorderachse, bei der
der Bremsdruck ja linear ansteigt und abhängig von der Beladung.

Ein ABS dagegen arbeitet ganz anders: Da es einen weiten Regelbereich
braucht, hat es Rückstromventile, durch die die Flüssigkeit aus dem Brems-
kreis wieder zurück ins Reservoir strömen kann, es kann also den Bremsdruck
beliebig abbauen. Außerdem hat es eine Druckpumpe, die über weitere
Ventile wieder Bremsdruck aufbauen kann. So ist eine wirkliche Modulation
des Bremsdrucks möglich. Die Drucksprünge durch diese Pumpe verursachen
übrigens das Pulsieren des Bremspedals bei einer ABS Vollbremsung.
ABS Autos hatten übrigens lange Zeit auch noch einen klassischen
lastabhängigen Bremskraftregler für die Balance zwischen Vorder- und
Hinterachse. Erst seit ein paar Jahren wird das auch elektronisch gemacht.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

@MarcusMüller ich glaube Du willst mich nicht verstehen Deine Erklärungen über Bremskraftregler und ABS kannst Du gerne posten aber bitte nicht für mich. Ich weiß wie es geht. Und fühle Dich bitte nicht auf den Schlips getreten wegen der KFZ-Mechaniker Sache. Keiner geht zum Bäcker oder liest in der Bild, um Info's zur KFZ Technik zu bekommen. Das nur zur Quelle der Informationen. Oder liege ich falsch? Dann korrigiere mich bitte.

Ich wollte mit meinem Post nur sagen das es mechanisch möglich ist den Bremskraftregler der Spider-Hinterachse so einzustellen das die Hinterachsräder auch bei einer Vollbremsung nicht blockieren sondern nur den Bremsdruck erhöhen (Vielleicht habe ich mich in den vorigen Posts nicht genau ausgedrückt)

Mein Bsp. auf dem Bremsenprüfstand selbst bei stark betätigter Bremse auf dem Rollenprüfstand habe ich Bremswerte von 180 und keine blockierenden Hinterräder. Ich selbst habe mich damals als ich es noch nicht wussste den TÜV und meinen KFZ'ler gefragt ob das normal sei weil ich auch ein blockieren erwartet hätte. Beide bestätigten mir das Sei völlig in Ordnung und soll auch so sein, ein Blockieren der Hinterachse ist nicht gewünscht (Danach kam die Erklärung meines KFZ'lers) Man hat ja auch, wie Du es ja schon richtig erklärt hast, das ABS eingeführt um das Auto in Extremsituationen (Vollbremsung) noch lenkfähig zu halten. Was bei blockierenden Rädern ja nicht gegeben wäre.

So, für mich ist dieser Post insgesamt zu Ende diskutiert, viel Spaß noch.:D

Hi,
bei meinem Spider BS 1 hat die DEKRA exakt diese Begriffe verwendet. Ich finde es etwas verwirrend, aber so soll es wohl sein.
2 kleine Mängel (1 Radlager mit Spiel und eine Blinkleuchte mit Masseschluß) hat mein roter Renner auch gehabt.
Viele Grüße
Patrick

howdy ... ob ein kfz mechaniker wissen muß wie ein bremskraftregler genau funktioniert ? er sollte aber wissen wie man ihn wechselt, einstellt und entlüftet ...

mein spider "blockiert" vorne und hinten auf dem prüfstand (außer vorne links) und auch mit der handbremse ... tatsächliches blockieren geht sowieso kaum da das bremsmoment das fahrzeug irgendwann von den rollen schiebt und der mittelbügel dann den prüfstand abschaltet ...

tiefergelegte fahrzeuge ohne nachjustierung vom gestänge sollten theoretisch eher die hinterachse überbremsen ... macht meiner zumindestens im trockenen aber auch mit x1/9 bremszangen nicht ...

greeeez .... rob

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Auf dem Bremsprüfstand wird der Bremskraftregler ohnehin nicht geprüft.
Die Vorderachse bremst ja nicht und durch die Kinematik der Rollen federt
das Auto beim Bremsen hinten ein. Dadurch findet eine dynamische
Achlastveränderung zur Hinterachse hin statt, die es auf der Straße ja nie
gibt. Da die Traktion durch die zusätzliche Belastung extrem gut ist, kommt
es u.U. gar nicht mehr zum Blockieren. - Das schwankt aber von Prüfstand
zu Prüfstand bedingt durch die Rahmenbedingungen (Reibwert der Rollen,
Abstand etc.).
Ums Blockieren geht es ja auch gar nicht, es müssen nur bestimmte
Mindestwerte gleichmäßig (und das ist das Wichtigste) erreicht werden.

Gruß, Marcus

von: MarcusMüller

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[QUOTE=Mrobster]howdy ... ob ein kfz mechaniker wissen muß wie ein bremskraftregler genau funktioniert ? er sollte aber wissen wie man ihn wechselt, einstellt und entlüftet ...

mein spider "blockiert" vorne und hinten auf dem prüfstand (außer vorne links) und auch mit der handbremse ... tatsächliches blockieren geht sowieso kaum da das bremsmoment das fahrzeug irgendwann von den rollen schiebt und der mittelbügel dann den prüfstand abschaltet ...

tiefergelegte fahrzeuge ohne nachjustierung vom gestänge sollten theoretisch eher die hinterachse überbremsen ... macht meiner zumindestens im trockenen aber auch mit x1/9 bremszangen nicht ...

greeeez .... rob[/QUOTE]

Hallo Rob,
hast Du Dein Bremsproblem in der Zwischenzeit eigentlich gelöst ?

Wenn Du willst würde ich mir das auch mal Ansehen. Ich komme auch aus
München und bin jeden Tag in Unterschleißheim im Büro. Du kannst mir ja
mal den PM schicken (gibt es doch hier im Forum, oder ?)

Marcus

von: MarcusMüller