AW: Spider Motoren mit Gasantrieb (LPG)
Rein technisch spricht nichts dagegen.
Und auch der Mehrverbrauch von 15% ist mit der neuesten Technik nicht mehr vorhanden.
In Deutschland belaufen sich die Kosten auf ca. 1500 Euro für den Vierzylinder.
Machn würd ichs aber nie :-)
Gruß
Marvin
von: Marvin
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Ich habe vor 3 Wochen meinen Alltags-
Focus für 2500 Euros auf Gas umrüsten lassen, und denke darüber nach, das auch beim Spider zu machen. Würde ich aber nicht in Polen machen lassen, da evtl. Nacharbeiten usw. nötig sind. Und wg. Garantie und überhaupt.
Ich bin aber kräftig am überlegen! Beim CS0 (Einspritzer) käme eine sequentielle Anlage in Frage, bei der das Steuergerät der Einspritzung auch die Gaseinspritzdüsen steuert.
Bei den Kosten darf man nicht vergessen, daß der Kaltstart IMMER mit Benzin ist, man daher eben doch ab und zu auch mal ne Pfütze Benzin kaufen muß. Z.B. im Urlaub im Ausland wo er billiger ist.
Mein meinem Ford mit LandiRenzo Omegas + Reserveradmuldentank läuft er auch nach dem Warmstart 15 Sek. mit Benzin, außer man trickst....
Echte Geldersparnis liegt bei momentan 30-45% , je nach Länge der gefahren Strecke pro Kaltstart.
Jörg
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AW: Spider Motoren mit Gasantrieb (LPG)
gibt es denn eine Möglichkeit statt des Benzintanks einen Gastank einzubauen?
Das Reserverad habe ich nämlich schon zweimal gebrauchen müssen ...
Ein zusätzlicher Benzintank braucht ja wohl nicht mehr viel Platz, wenn er nur zum Starten des Motors gebraucht wird.
Für wieviel Kilometer reicht denn ansonsten so ein Reserveradmuldentank (tolles Wort ;))?
Ansonsten sehe ich auch (fast) nur Vorteile die für eine LPG Umrüstung sprechen:
[LIST]
[*]kein Einfahrverbot in die neuen Umweltzonen
[*]Steuerbegünstigung für Flüssiggas als Autogas bis 2018
[*]weniger Umweltbelastung
[*]H-Kennzeichen sollte kein Problem sein:
[/LIST]
[QUOTE]
Gasanlagen für den Antrieb von Motoren in Oldtimer-Fahrzeugen
Erfolg für den DEUVET: Gasanlagen für den Antrieb von Motoren in Oldtimer-Fahrzeugen dank Kooperation zwischen DEUVET und TÜV Süd nun möglich
In der letzten Zeit gab es häufige Anfragen über die Ausrüstung von Oldtimern mit sogenannten „Autogasanlagen“ zum Antrieb der Motoren. Diese wurde meist negativ beschieden, da ein nachträglicher Umbau immer einen großen Eingriff in den Antriebsstrang eines Fahrzeugs bedeutete.
Da bereits in den 70er-Jahren eine gewisse Anzahl von Fahrzeugen nachträglich oder in selteneren Fällen bereits ab Werk mit einer solchen Gasanlage ausgerüstet wurde, stellt ein solcher Umbau quasi eine zeitgenössische Umrüstung dar, welche im Anforderungskatalog zum §21c StVZO ausdrücklich positiv bezüglich des histori-schen Kennzeichens aufgeführt ist.
Da nicht mehr eindeutig nachvollziehbar ist, welche Fahrzeuge damals mit einer Gasanlage ausgerüstet worden sind, und auch vermieden werden soll, daß ein spezieller, aufwändiger Katalog erstellt wird, wird folgende Vorgehensweise bei der Abnahme eines umgebauten Fahrzeugs propagiert.
* Alle Fahrzeuge, in denen Gasanlagen schon mindestens 20 Jahre installiert sind, sind grundsätzlich H-Kennzeichen-fähig.
* Fahrzeuge bis in die frühen 60er-Jahre kommen grundsätzlich nicht in den Genuss eines H-Kennzeichens, da solche Fahrzeuge, wenn überhaupt, nur in den seltensten Fällen damals mit einer Gasanlage betrieben worden sind.
* Fahrzeuge ab etwa Mitte der 60er-Jahre haben die Möglichkeit, eine positive Begutachtung bezüglich des H-Kennzeichens zu bekommen, wenn sich der amtlich anerkannte Sachverständige vom zeitgenössischen Charakter des Umbaus überzeugt hat. Genauere Vorgaben sollen nicht gemacht werden.
* Nicht tangiert von diesen Aussagen sind natürlich Fahrzeuge mit Holzgas-Generatoren, die es bis ca. 1951 noch gegeben hat. So können Fahrzeuge aus der Zeit bis Anfang der 50er-Jahre auch nachträglich damit ausgerüstet werden, auch wenn dazu aufgrund der Umweltbelastung und des hohen Aufwandes nicht geraten wird.
Fazit
Damit können nun diejenigen Fahrzeuge, für die die meisten Anfragen kommen, in der Regel positiv begutachtet werden und die Halter/innen kommen in den Genuss der Steuererleichterung und einer nicht so stark steuerbelasteten Kraftstoffart. Außerdem tun sie damit in fast allen Fällen etwas für die Umwelt.
Ein Erfolg der ohne die intensive Zusammenarbeit zwischen DEUVET und TÜV Süd nicht möglich gewesen wäre."
[/QUOTE]
die Deuvet Info habe ich allerdings [URL=http://www.moparshop.net/moparforum/mix_entry.php?id=4702&page=0&order=… gefunden[/URL].
Da der Deuvet Webauftritt geändert wurde und die Suchfunktion bescheiden ist, finde ich leider das Original nicht.
von: DirkN
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AW: Spider Motoren mit Gasantrieb (LPG)
also ich glaub das fahrverbot bleibt trotzdem bestehen , weil du ja auch immer noch teilweise mit benzin fährst
gruß
holger
spider-krefeld
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bleibt gesund
gruß
holger
spider-krefeld
FIAT 124 SPIDER KREFELD / NRW
Feuer In Allen Töppen
Fiat 124 Spider CS 1 US Herstellung 12 / 77
www.124fiatspider.de
142.Stammtisch 124fiatspider.de/Forum/NRW
am Sonntag den 07.12.2025 im Cafe del Sol in Krefeld ab 10.00 Uhr
AW: Spider Motoren mit Gasantrieb (LPG)
Das Fahrverbot in Umweltzonen kannst du umgehen, wenn du beim Gaseinbau einen G-Kat mit Lambda-Sonde mit einbauen läßt, erhöht natürlich die Kosten, wäre aber sinnvoll.
Mein Ford hat die gleiche Reifengröße wie mein Spider (185/65-14 oder so), der Muldentank wäre dann in etwa wohl auch gleich, bei mir sind es brutto 55L, netto 20% weniger, also 44L. Verbrauch steigt ein wenig, bei mir ca. 10%, reichweite kann man dann ausrechnen. Man kann auch einen höheren Tank einbauen, es geht halt dann Platz im Kofferraum verloren.
Man bekommt ein Pannenset mitgeliefert, hilft natürlich nicht bei groben Reifenschäden, da hilft nur noch ADAC oder so. Auf Reisen wird das olle Reserverad wieder Teil des Gepäcks werden....
Originaltank würde ich drin lassen, mal abgesehen davon, daß die Gastanks zylinderförmig sind und sich wohl nicht so einfach reinfummeln lassen würden. Außerdem hat man so eine ungeahnte Reichweite!
Wg. ooorginaaal: In Italien gabs in den 60er -Jahren mit Sicherheit schon LPG-Umbauten, ich war damals als Kind schon immer erstaunt über die vielen "AUTOGAS"-Tankstellen
Gruß
Jörg
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Hallo Spider-Fans!
Nicht allein wegen der aktuellen Benzinpreise möchte ich einmal ausloten, wie es um die Chancen für die Nachrüstung von Flüssiggas (LPG) für Spidermotoren steht. Immerhin sprechen 45% Kraftstoffkostenersparnis und traumhafte Abgaswerte dafür.
Meine bisherige Recherche dazu hat ergeben: unabhängig vom PKW-Hersteller sind Gas-Anlagen für Vergaser- und Einspritzermotoren am Markt. Für Vergaser-Motoren heißt das vereinfacht, dass zwischen Vergaser und Ansaugkrümmer eine (querschnittsverengende) Messeinrichtung geflanscht wird, die einem gesteuerten "Gaseinspritzventil" sagt, viewiel Gas zum gemessenen Luftstrom "eingespritzt" werden muss. Ein Kaltstart erfolgt immer auf Benzin bis 30 Grad, dann wird der Vergaser nicht mehr mit Benzin versorgt, läuft leer und fungiert dann nur noch Drosselklappe für den aktivierten Gasmischer. Leicht vorzustellen, dass der Zeitpunkt des Umschaltens von Benzin auf Gas eine gewisse Prozedur erfordert, die unterschiedlich clever von den Anbietern gelöst wurde und trotzdem zu spüren sein wird.
Für Einspritzer-Motoren gilt das gleiche Grundprinzip; die Messung des Luftstroms und ggf. Lambda-Sonde werden zur Steuerung der Gaseinspritzung angezapft. Dadurch lässt sich natürlich eine genauere und effizientere "Gaseinspritzung" realisieren.
Beiden Motortypen gemein ist der Gastank (8 bar) im Heck (z.B. Reserveradmulde), der über eine extra Leitung den Druckminderer (vor der "Gaseinspritzung") versorgt.
Mir bekannte Vor- und Nachteile:
Vorteile:
-45% Betriebskosten, obwohl nominell bis 15% Mehrverbrauch (Energiedichte von Gas ist geringer), derzeit 64 ct/l . Supergute Verbrennung mit ruhigerem Motorlauf (110 Oktan), Umweltaspekte...
Nachteile:
Backfire (Rückzündung im Vergaser) möglich; nicht mehr ooorgiinaaal; Einbaukosten bis 2000€, in Polen angeblich für 1000€ (inkl. Abnahme/Eintrag in Papiere in Deutschland); ggf. Schwierigkeiten mit H-Kennzeichen, offensichtlich gibt es da aber auch zeitgenössische Lösungen; immer auch noch "Gas-TÜV" erforderlich, alle 10 Jahre neuer Tank notwendig.
Es ist natürlich müsig über Amortisation, jährliche km-Leistung, etc. zu diskutieren, mir geht es hiereinmal in erster Linie um technische Machbarkeit konkret für den Spider. Weiß jemand mehr zu erfolgreichen Umrüstung eines Spiders oder vergleichbarem Fahrzeug (Baujahr/Motor)?
Gruß
Chris78
<span class="anonymus">von: Chris78</span>