AW: Autolack entfernen
Ich habe das ganz einfach mit einem verdrehten Stahlbürsten-Zopf auf dem Winkelschleifer gemacht, dauert und staubt zwar aber du bekommst alles ab. Kostet auch nicht soviel. Abbeizen habe ich auch probiert aber nur im Motorraum, da kommt man mit der Flex schlecht hin.
Gut Staub.
Peter:D :D
von: ernie
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Und hat es funktioniert das abbeizen?
kann mir das kaum vorstellen!
von: dost@BS1
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[QUOTE=dost@BS1]Und hat es funktioniert das abbeizen?
kann mir das kaum vorstellen![/QUOTE]
:mad: ging schon, aber je dicker der Lack umso mehr Beize und länger warten.
bei mir ging der Lack trotzdem schwer ab. Habe auch schon versucht, meine Dachreling am Passat zu entlacken mit Beize, it´s not so easy.
Ich empfehle den "Zopf"
von: ernie
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Und beschädigt man mit dem "Zop" das Blech?
ich hab gerade mal den "Negerkesk" (ich glaub der politisch korrekte Ausdruck ist CMD Scheibe) probiert.
Das haut den Lack wunderbar runter, leider ginbt das aber auch Schleifspuren im Blech.
Und kann das sein, dass FIAT damals schon von Haus aus heftigst gespachtelt hat?
Es scheint sogar unter dem Originallack eine richtig dicke Spachtelschicht zu sein.
Dann Grundierung, Grüner Lack, Klarlack, Spachtelmasse, Roter Lack, Klarlack. :eek:
Die spinnen. :cool:
Gruß
von: dost@BS1
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vermutlich hast du mit den Nylonscheiben (Negerkeks) die besten Ergebnisse. Die Schleifspuren im Blech machen bei einem ordentlichen Lackaufbau nichts aus. Die Scheiben sind halt sauteuer und halten nicht besonders lange durch.
Beim Abbeizen musst Du aufpassen, dass auch ganz sicher alle Beize sauber abgewaschen wird, sonst hast du später mit dem neuen Lack Probleme (vor allem in Kanten und Falzen).
Ich habe bei meinem Spider damals die alten Lackschichten zuerst mit der Spachtel abgekratzt und den Rest je nach Zugänglichkeit mit Negerkeksen, Korundscheiben oder von Hand mit Schleifpapier angeschliffen.
Beim Schleifen solltest Du unbedingt gute Atemschutzmasken tragen und alles was sonst noch in der Werkstatt/Garage ist gut abdecken und nach Möglichkeit mit Geräten mit Absaugung arbeiten.
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Hallo Spideristi,
ich habe meinen Unterboden und die Radhäuser zuerst mit der Flex und der Zopfbürste gemacht, VORSICHT, wenn die Zopfbürste sich langsam auflöst und die Stahldrähte der Bürste umherfliegen !! Also immer schön Gehörschutz, Schutzbrille mit Gesichtsschutz und lange Klamotten tragen...
Danach habe ich die komplette Rohkarosse sandstrahlen lassen, bei richtiger Anwendung geht alles runter, ohne das es Beulen oder sogenannte "Frösche" gibt. Danach ist die Rohkarosse metallisch blank und es kann ein vernünftiger Lackaufbau nach dem heutigen Standard erfolgen. Wichtig ist dabei, das alle Hohlräume penibel vom Rest des Strahlgutes gereinigt werden, sonst rieselt es noch Jahre später...
Das geht aber nur, wenn das Auto wirklich bis zur letzten Schraube zerlegt wurde.
Vom Abbeizen hat mir mein Lackierer abgeraten, wenn da noch irgendwo Beize in den Fugen klebt, wars das mit dem schönen neuen Lack...
Gruss Andy007
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[QUOTE]Das geht aber nur, wenn das Auto wirklich bis zur letzten Schraube zerlegt wurde.[/QUOTE]
Das wollte ich eigentlich vermeiden.
Ist zwar schon ziemlich zerlegt, aber rollfähig sollte er eigentlcih schon bleiben.
Hab ja vorhin schon rumgeschliffen mit der Nylonscheibe, das hat vielleicht gestaubt, aber funktionieren tut das eigentlich ganz gut.
Dann werde ich das halt so machen.
Was denkt Ihr denn wieviele ich davon brauche?
10 Stück sollten reichen oder?
Auf jedenfall schon mal Danke euch allen
Gruß
Dominik
von: dost@BS1
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[QUOTE=dost@BS1]Das wollte ich eigentlich vermeiden.
Ist zwar schon ziemlich zerlegt, aber rollfähig sollte er eigentlcih schon bleiben.
[/QUOTE]
Wenn Du deinen Spider schon so weit zerlegt hast, dann mache doch denn letzten Schritt und geh auf's Ganze. Andernfalls wirst du es früher oder später bereuen. Meiner Meinung nach geht eh nichts über's Sandstrahlen.
Gruss
Michael
von: Rust In Peace
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Was kostet denn das eigentlich ungefähr das Sandstrahlen?
von: dost@BS1
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Hi,
Ich habe den Lack von meinem CS2 komplett mit einem Heissluftfön und einer Spachtel runtergeschabt. Das ging recht gut und es gab keinen Staub. Den Rest habe ich mit Schleifpapier und Dremel beseitigt. Dann die ganze Karosse mit einem Excenterschleif nachgeschliffen. Diese Methode ist für mich die sauberste.
Mein Lack war warscheinlich Thermolack, wie sich jetzt ein Lack auf Nitrobasis beim Abschaben verhält kann ich nicht sagen.
Gruss
Gilles
von: Gino
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Das mit dem Schleifen und den Negerkeksen ist sicher gut , um den Lack runter zu bekommen, aber der Rost ( sofern vorhanden ) sitzt in den Poren...
Einfach mal zwei Metallteile nehmen, das eine schleifen , das andere sandstrahlen.
Der Unterschied ist mit blossem Auge zu erkennen...
Mag sein, das ich zu penibel bin, aber nur durch schleifen gibt es keine reine Oberfläche, ausser man schleift das Blech dünner...
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Hier noch eine kleiner Statusbericht.
Also wir haben heute alle Möglichen Betriebe angerufen.
Sandgestrahlt muss werden, ist klar. Aber der Lack muss erst runter, vor allem von den großen Flächen. (Blech verformt sich sonst)
Also hab ich Abbeizer gekauft. (Abbeizer mit der Krähe heißt der)
Und das funktioniert auch ganz gut, aber leider nur bis zur untersten Schicht, der Spachtelmasse. Die wird dann halt abgeschliffen.
Mit Erhitzen und Abschaben hat Stellenweise auch ganz gut funktioniert.
Abbeizen war aber irgendwie effektivier.
Naja, als dann die Beize alle war, haben wir halt noch schnell den Schweller repariert.;)
Gruß
Dominik
von: dost@BS1
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Hallo zusammen, hallo Dominik ;)
ich komm jetzt zwar wie die "Basler Fasnet" hinterher, aber möchte auch noch meinen "Senf" (Erfahrung) zu dem Thema geben.
Grundsätzlich ziehe ich das Entlacken allem vor. Wichtig ist nur, daß man hier nur die Flächen bearbeitet. Weg von den Falzen und Ecken! Es verleitet einen dazu (der einfachheit halber), ist aber absolut tötlich! Die Lauge bekommt man kaum mehr richtig raus. Das Ergebnis, schnelleres Rosten (der alkalisalze wegen) und Störungen in der neuen Lackierung. Für die Falze und Ecken bleibt nur das Schleifen oder Strahlen. Wegen der Rieslei würd ich das Trockeneisstrahlen vorziehen.
Zum Entlacken folgendermaßen vorgehen:
Falze mit breitem Klebeband abdecken. 30mm Tesaband.
Satt mit "Abbeizer" einstreichen. Dominik, der Krähe war hier eine gute Wahl. Als Alternative geht auch "weißer Hai" oder "Grüneck" (bekommt ihr im Malerfachhandel). Laßt die Finger von irgendwelchen Umweltfreundlichen, oder Bioabbeizern. Da gähnt Euer Altlack nur!
Um die Wirkung zu beschläunigen, legt über die eingestrichene Fläche, eine dünne Abdeckfolie. Das hat den Vorteil, daß die Lösemittel nicht nach oben abhauen, sondern gehalten werden und auf den Altlack wirken könne. (Da sollen sie auch hin!)
Durch die Folie könnt Ihr gut beobachten wie weit der Löseprozeß vortschreitet. Je größer die Lackblasen (wie Elefantenhaut), desto weiter ist der Vorgang. Doch meißt nur mit der obersten Schicht. Dann runter mit der Folie. Der meißte Lack bleibt daran kleben, Ihr habt weniger kratzarbeit. Das weiche dann aber wegkratzen. Neu Einstreichen und wieder Folie drauf. Beim Einsatz der Folie werdet Ihr feststellen, daß die Spachtelmasse nach langer Einweichzeit ebenfalls mit der Spachtel abgeschabt werden kann.
Ich hab bei meiner einen originalen Lackierung, und ein paar Stellen mit Spachtel und 1-2 Lackschichten, etwa 9Kg Abbeizer benötigt. Der Abfall gehört natürlich in den Sondermüll!
Wenn alles weg ist muß die entlackte Fläche wieder neutralisiert werden. Hierzu habe ich Nitroverdünnung genommen. Ordentlich, am Besten mit einer grauen Scotchmatte (wie rauhe Seite eines Glizzischwammes), und der Verdünnung abwaschen. ACHTUNG ARBEITSSCHUTZ (Handschuhe, Augen- Atemschutz, auffangen, entsorgen). Das hat den Vorteil, daß evtl. reste vom Lack jetzt richtig weg sind.
Klebebänder weg, und die Eck- und Falzbereiche mit einem Exzenter verschleifen. Das Blech ganzflächig schleifen. Dabei geht leider die originale Phosphatschicht (Rostschutz) verloren. Aber danach habt Ihr eine perfekte Oberfläche zum Lackaufbau oder zum verzinnen.
Der darauf folgende Lackaufbau, sollte auf jeden Fall mit einem Epoxidharzprimer (EP-Primer) begonnen werden. Der sperrt das Blech komplett ab.
Für meinen Spider habe ich dazu etwa 3 Tage gebraucht. Wer Bilder will, soll sich melden.
So, und nun viel Spaß, für die die das noch vor sich haben.
Gruß Dominik
von: dominik
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Viel Lehrgeld !
von: HansWurst
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Sorry,sollte eigentlich die Antwort auf den Preis des Sandstrahlens sein.
Sandstrahlen war gestern.
Perfekte Entlackung ist die Tauchbadentlackung.Ich kenne eine Firma die auch in der Oldtimer Markt immer inseriert,befindet sich direkt am Flughafen Zweibrücken.Besser geht es nicht,vor allem schonender.
Wenn beim strahlen irgend so ein Hirni zu lange o. zu dicht ranhält ist dein Blech nachher krumm.Das Blech wird ja heiß beim strahlen,außerdem der ganze Sand in den Hohlräumen.
Grüsse HW.
von: HansWurst
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Hallo Gemeinde,
also ich habe meinen Wagen mit einem Heißluftföhn und einem Spachtel entlackt. Funktioniert übrigens auch am Unterboden. Reste bzw. rostige Stellen wurden anschliessend mit Drahtbürstenaufsätzen für Flex und Bohrmaschine beseitigt. Als Grundbehandlung wurde die Karosse dann mit Würth Rostumwandler bestrichen. Darauf dann eine Schicht 2K-Grundierung (mit Pinsel und Rolle). Bis jetzt gab es keine Probleme....
Gruß,
Rudi
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Hallo zusammen,
wieder mal ne Frage.
Und zwar ist der Fiat jetzt sowiet zerlegt. Jatzt wollten wir den Lack komplett runter machen, da der schon sehr dick ist und dass man alle schlechten Stellen im Blech sieht.
Ein KFZ Mechaniker Kollege meinte jetzt, ich solle Negerkekse für den Winkelschleifer benutzen.
Hab ich mir auch gleich einen gekauft (zum porbieren) dann zum Kfz Händler noch was gefragt, auch diesbezüglich, der meinte das ist Mist mit den Negerkeksen, ich solle das Auto entweder abbeizen (lassen) oder mit dem Exzenterschleifer alles abschleifen.
Das mit dem Beizen hört sich ja schon mal nicht schlecht an, hätte ja auch den Vorteil dass man z.B. IN die Türen und Falze reinkommt.
Nachteil: Ich kann das halt nicht selber machen. Oder?
Schleifen finde ich nicht so toll, da kommt man ja schlecht überall hin, und außerdem ist der Lack schon locker 1mm dick.
Da schleif ich ja ewig. :confused:
Weis zufällig jemand Einen im Würzburger Raum, der das abbeizen anbietet?
Oder noch sonstige Tipps, wie der Lack zu entfernen ist?
Gruß
Dominik
<span class="anonymus">von: dost@BS1</span>