1967 Fiat 124 Sport Coupe AC - eine kleine Geschichte und Geschichte

Ich bin neu im Forum und mein Auto war ein Sport Coupe, nicht der Spider. Ich dachte jedoch, dass einige Leser an der Geschichte des Fiat 124 Sport Coupe von 1967 interessiert sein könnten, mit Hinweisen auf die Presse- und Marktrezeption bei seiner Einführung in den Vereinigten Staaten.

Hier ist also mein Substack-Beitrag zu diesem Thema, zu Ihrer Unterhaltung.

Ich danke Ihnen.

John Daly

Hallo John,

tolle Geschichte. So kann ein verrostetes Auto das ganze Leben verändern! Wie Du geschrieben hast, hatten alle Hersteller zu der Zeit massive Rostprobleme. Mit den amerikanischen Produzenten kenne ich mich nicht aus, aber die europäschen Fahrzeuge aus den 60ern und 70ern waren nach 6 bis 7 Jahren im deutschen Klima oft durchgerostet. Rostschutz war damals, altes Motoröl auf den Unterbodenzu streichen.

Eine andere Erinnerung an eine Testfahrt in den USA mit einem Fiat 124 Coupe habe ich bei 'Bring-a-trailer' von Patrick gelesen. Link

Vielen Grüße

Bernd

Hallo Bernd,

vielen Dank für deinen Kommentar und deine Informationen. Ich bin daran interessiert zu wissen, dass europäische Autos in Nordeuropa/Deutschland 6 - 7 Jahre hielten, so wie sie es hier in den USA taten. In Gegenden ohne Schnee, z.B. in Italien, hielten sie länger.

Ich war neugierig, ob der Stahl das Problem ist, aber wie Sie sagen, war der Stahl zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit einer Korrosionsschutzschicht überzogen.

Ich werde mir den Beitrag von Bring a Trailer ansehen.

Schönen Tag noch,

John

John Daly

Sehr schön!

 

WIe beschrieben kam schlechter verunreinigter Stahl aus Devisengeschäften aus dem "Osten". Auch wurden die Karosserien nach der Fertigung bei Pininfarina in der Wartezeit bei Fiat ungeschützt im Freien gelagert. Auch bei den anderen Herstellern gab es dasselbe Problem. Wir hatten früher Mercedes, VW, Renault die alle nach 8-10 Jahren verrostet waren wenn man das Fahrzeug im Winter auf gesalzten Straßen in Nordeuropa  benutzte und nicht zusätzlich schützte. Unser Fiathändler verwendete sehr früh "Dinol" als Rostschutzbehandlung und es hat sehr genützt.

Freundliche Grüße,

Christoph Hain

1. Vorsitzender / Regionalleiter Region 9

Telefon: 0172 7620 703

Stammtisch 14.11.2025 La Piazza Deckenpfronn (immer am 2. Freitag im Monat)

Ausfahrt Retroclassics Stuttgart

Treffen Haupttreffen 11.-14.6.2026 Rankweil

Hallo John,

mir liegen keine offizielen Statistiken vor, bei welchem Alter der Fahrzeuge in den 60er und 70er Jahren Durchrostungen aufgetreten sind. Aber ich vermute stark, so etwas kann im Internet gefunden werden. In Deutschland müssen die Autos, wie Du vielleicht weißt, alle 2 Jahre zur sogenannten Hauptuntersuchung. So etwas wird z. B. vom 'Technischen Überwachungsverein (TÜV) durchgeführt. In den dortigen Online-Archiven könnte man vielleicht etwas finden.

Meine Angaben basieren auf persönlichen Erfahrungen. Mein Vater hatte Anfang der 70er Jahre einen Fiat 850, den er neu gekauft hatte. Der hatte nach ein paar Jahren komplett durchgerostete vordere Kotpflügel. Mein Vater hatte einfach lustige bunte Aufkleber über die Roststellen geklebt. Durch die technische Prüfung wäre er damit nicht mehr gekommen. Als sich jemand gegen den geparkten Wagen angelehnt hatte, war der rechte Kotflügel komplett eingedrückt und das Auto wurde verschrottet. (Der Rest des Wagens wird in einem entsprechenden Zustand gewesen sein)

Mein erster Wagen war ein VW Polo, Baujahr 1977. Der sah von außen super aus. Nach 7 Jahren hatte er ein faustgroßes Loch im Bodenblech. Das wurde mit Glasfasermatten und Kunstharz geschlossen und mit Unterbotenschutz übergestrichen - fertig. Das war damals gängige Praxis. Es ging das Gerücht um, dass VW in den 70er Jahren DDR-Bleche verwendet hatte, die schnell rosten - wie Christoph auch geschrieben hat.

Viele Grüße

Bernd