Olditimertreffen Mulhouse Frankreich 5- 7-Juli 2013
(Festival Automobile 5. - 7. Juli 2013 in Mulhouse):
Ich hatte schon längere Zeit geplant eine etwas längere Ausfahrt mit meinem Spider zu machen. Urspünglich war Bozen geplant, aber nachdem ich auf diese Veranstaltung in Frankreich gestoßen bin, war klar wohin wir fahren. Begleitet hat mich ein Freund, den ich schon über 30 Jahre kenne, und mit dem ich meinen ersten Urlaub (ohne Eltern) in Frankreich 1980 verbracht habe - übrigens mit einem Fiat 128.
In den Nächten vor der Abfahrt schlief ich schlecht, da ich Bedenken hatte, dass wir eine Panne haben könnten. Beim ADAC bin ich wohl Mitglied, aber es war die erste längere Fahrt. Meinen Spider habe ich übrigens seit knapp drei Jahren.
Die Anfahrt bei herrlichem Wetter am Freitag über den Schwarzwald war traumhaft. Wir hatten wohl unsere Jacken an, konnten aber von Ulm bis Mulhouse bei sehr angenehmen Temperaturen (max. +23°C) offen fahren.Die kleinen Umwege (Titisee, Feldberg etc.) haben sich wirklich gelohnt. Nach anfänglicher Zurückhaltung ließ ich meinen Spider ordentlich laufen. So Mancher wunderte sich, wenn ich plötzlich neben und dann vor ihm war.
In Mulhouse ohne Pannen angekommen. Das Hotel lag nur ca. 300m vom Place de la Reunion entfernt, auf dem ein Großteil der Veranstaltungen stattfand. Im Hotel konnte ich alles in französisch klären. Dies ist für mich etwas ungewöhnlich, da normalerweise dies alles meine Frau erledigt, die perferkt französisch spricht.
Nachmittags wurden dann dort u.a. aktuelle Ferrari- Lamborghini, Bugatti- und Porsche-Modelle gezeigt. Am Besten hat mir dabei der Klang der Motoren gefallen. Zum Abendessen fanden wir ein nettes und gutes Lokal, wo wir bei angenehmen Temperaturen im Freien essen konnten. Lustig war, wie die Bedienug versuchte ihr Schul-Deutsch anzubringen, und ich meine Französischkenntnisse. Abends gab es dann am Place de la Reunion Musik von einem DJ (eher für jüngeres Publikum). Ein netter Polizist erklärte uns , dass dies gleichzeitig ein Fest für die Jugendlichen war, die kurz davor ihr "Abitur" gemacht haben. Ehrlicherweise habe ich nicht alles verstanden, was er uns erzählt hat. In der ganzen Stadt waren viele Oldtimer unterwegs oder geparkt. Am nächsten Tag wurde am oben genannten Platz die organisierte Rundfahrt (ca. 2Std) mit Oldtimern aller Art gestartet. Ein 124 Spider war auch dabei. In einem nahen Park waren aussergewöhnliche Oldtimer ausgestellt, und diverse Automobilclubs aus Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland hatten dort ihre Stände. Leider traute ich mich nicht ein wunderschönes Fiat - Plakat mitzuehmen, da am dortigen Stand gerade niemand war. 15 Minuten später waren alle Plakate weg - Pech gehabt. Bei den ausgestellten Fahrzeugen handelte es sich u.a. um diverse Renn-Fahrzeuge der 24h von Le Mans, Alfa 6 in versch. Ausführungen, Aston Martin, Alpine, Abarth, Citroen, Rolls Royce, ... - wirklich sehenswert, und teilweise sogar selbst hergefahren.
Am Schlumpf Museum wurde auf einem kleinen Rundkurs noch diverse Fahrzeuge gefahren bzw. gezeigt.
Wir mussten leider am Samstag Nachmittag wieder zurück. Ich hätte große Lust gehabt gleich weiter Richtung Süd-Frankreich zu fahren. Ich bin mir sicher, dass ich dies irgendwann auch noch machen werde.
Die Rückfahrt machten wir auch wieder über den Schwarzwald (mit kleinen Umwegen und Pausen) und sind ohne Zwischenfälle in Ulm angekommen. Diesmal war es aber deutlich wärmer (+29°C). Glücklicherweise gab es keine längeren "Standzeiten", so dass der Fahrtwind für die notwendige Abkühlung sorgte.
Ein leichter Sonnenbrand an den Oberarmen war die einzige "Panne". Wobei das Getriebe auf der Rückfahrt doch etwas lauter wurde...
Fazit: Für mich war allein Die An- und Rückfahrt unglaublich schön. Die Franzosen waren wieder mal total nett zu uns Deutschen. Falls ich nochmals dort hinfahre, werde ich rechtzeitig ein Hotel von Samstag auf Sonntag buchen. Dieses Mal war bereits so gut wie jedes Hotel in der Stadt an diesen Tagen ausgebucht. Am Samstag scheinen mir doch deutlich mehr sehenswerte Fahrzeuge da zu sein. Da mir die franz. Lebensart sowieso gefällt (bin bis zu 7 Wochen im Jahr in F), haben mir diese Tage sehr gut gefallen. Übrigens - wer Angst bezüglich der franz. Sprache hat, braucht sich dort nicht so große Gedanken machen. Ein Großteil der Bevölkerung spricht immer noch einigermaßen deutsch.
Bilder gibt es dann im Magazin.
(Festival Automobile 5. - 7. Juli 2013 in Mulhouse):
Ich hatte schon längere Zeit geplant eine etwas längere Ausfahrt mit meinem Spider zu machen. Urspünglich war Bozen geplant, aber nachdem ich auf diese Veranstaltung in Frankreich gestoßen bin, war klar wohin wir fahren. Begleitet hat mich ein Freund, den ich schon über 30 Jahre kenne, und mit dem ich meinen ersten Urlaub (ohne Eltern) in Frankreich 1980 verbracht habe - übrigens mit einem Fiat 128.
In den Nächten vor der Abfahrt schlief ich schlecht, da ich Bedenken hatte, dass wir eine Panne haben könnten. Beim ADAC bin ich wohl Mitglied, aber es war die erste längere Fahrt. Meinen Spider habe ich übrigens seit knapp drei Jahren.
Die Anfahrt bei herrlichem Wetter am Freitag über den Schwarzwald war traumhaft. Wir hatten wohl unsere Jacken an, konnten aber von Ulm bis Mulhouse bei sehr angenehmen Temperaturen (max. +23°C) offen fahren.Die kleinen Umwege (Titisee, Feldberg etc.) haben sich wirklich gelohnt. Nach anfänglicher Zurückhaltung ließ ich meinen Spider ordentlich laufen. So Mancher wunderte sich, wenn ich plötzlich neben und dann vor ihm war.
In Mulhouse ohne Pannen angekommen. Das Hotel lag nur ca. 300m vom Place de la Reunion entfernt, auf dem ein Großteil der Veranstaltungen stattfand. Im Hotel konnte ich alles in französisch klären. Dies ist für mich etwas ungewöhnlich, da normalerweise dies alles meine Frau erledigt, die perferkt französisch spricht.
Nachmittags wurden dann dort u.a. aktuelle Ferrari- Lamborghini, Bugatti- und Porsche-Modelle gezeigt. Am Besten hat mir dabei der Klang der Motoren gefallen. Zum Abendessen fanden wir ein nettes und gutes Lokal, wo wir bei angenehmen Temperaturen im Freien essen konnten. Lustig war, wie die Bedienug versuchte ihr Schul-Deutsch anzubringen, und ich meine Französischkenntnisse. Abends gab es dann am Place de la Reunion Musik von einem DJ (eher für jüngeres Publikum). Ein netter Polizist erklärte uns , dass dies gleichzeitig ein Fest für die Jugendlichen war, die kurz davor ihr "Abitur" gemacht haben. Ehrlicherweise habe ich nicht alles verstanden, was er uns erzählt hat. In der ganzen Stadt waren viele Oldtimer unterwegs oder geparkt. Am nächsten Tag wurde am oben genannten Platz die organisierte Rundfahrt (ca. 2Std) mit Oldtimern aller Art gestartet. Ein 124 Spider war auch dabei. In einem nahen Park waren aussergewöhnliche Oldtimer ausgestellt, und diverse Automobilclubs aus Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland hatten dort ihre Stände. Leider traute ich mich nicht ein wunderschönes Fiat - Plakat mitzuehmen, da am dortigen Stand gerade niemand war. 15 Minuten später waren alle Plakate weg - Pech gehabt. Bei den ausgestellten Fahrzeugen handelte es sich u.a. um diverse Renn-Fahrzeuge der 24h von Le Mans, Alfa 6 in versch. Ausführungen, Aston Martin, Alpine, Abarth, Citroen, Rolls Royce, ... - wirklich sehenswert, und teilweise sogar selbst hergefahren.
Am Schlumpf Museum wurde auf einem kleinen Rundkurs noch diverse Fahrzeuge gefahren bzw. gezeigt.
Wir mussten leider am Samstag Nachmittag wieder zurück. Ich hätte große Lust gehabt gleich weiter Richtung Süd-Frankreich zu fahren. Ich bin mir sicher, dass ich dies irgendwann auch noch machen werde.
Die Rückfahrt machten wir auch wieder über den Schwarzwald (mit kleinen Umwegen und Pausen) und sind ohne Zwischenfälle in Ulm angekommen. Diesmal war es aber deutlich wärmer (+29°C). Glücklicherweise gab es keine längeren "Standzeiten", so dass der Fahrtwind für die notwendige Abkühlung sorgte.
Ein leichter Sonnenbrand an den Oberarmen war die einzige "Panne". Wobei das Getriebe auf der Rückfahrt doch etwas lauter wurde...
Fazit: Für mich war allein Die An- und Rückfahrt unglaublich schön. Die Franzosen waren wieder mal total nett zu uns Deutschen. Falls ich nochmals dort hinfahre, werde ich rechtzeitig ein Hotel von Samstag auf Sonntag buchen. Dieses Mal war bereits so gut wie jedes Hotel in der Stadt an diesen Tagen ausgebucht. Am Samstag scheinen mir doch deutlich mehr sehenswerte Fahrzeuge da zu sein. Da mir die franz. Lebensart sowieso gefällt (bin bis zu 7 Wochen im Jahr in F), haben mir diese Tage sehr gut gefallen. Übrigens - wer Angst bezüglich der franz. Sprache hat, braucht sich dort nicht so große Gedanken machen. Ein Großteil der Bevölkerung spricht immer noch einigermaßen deutsch.
Bilder gibt es dann im Magazin.
Gruß
Rainer