Erster Urlaub mit dem Spider

Hallo zusammen, ein kleiner Reisebericht.
Ich fahre meinen Spider DS Bj.84 erst seit letztem Jahr. Somit war ich sehr gespannt
wie meine erste Reise mit dem Spider verläuft. Wir waren vom 20. -23.6.2013 im Gebiet
Vorarlberg unterwegs. Einer aus unserer Truppe hat dort auf ca. 1200m eine schnuckelige
Hütte organisiert. Wir, das waren 8 "Jungs" in 4 Oldtimer. Zwei MG/B aus den Siebzigern, ein
Triumph Spitfire und eine schöne Italienerin ( mein Spider ist weiblich, der Zicken wegen).
Die anderen Freunde fahren Ihre Oldies schon etwas länger. Natürlich wurde das italienische
"Markenprodukt" ausgiebig begutachtet und auch mancher Kommentar abgegeben.
"Elektrische Fensterheber"???, hat der vielleicht auch Servolenkung? Ha,ha...
So ging das eine ganze Weile. Es wurde dann noch etwas schlimmer, als ich auf dem Weg
zu unserem Urlaubsort (350km, nur Landstraße) den vierten Gang "verloren" habe. Der Gang
blieb einfach nicht mehr drin. Im Schiebebetrieb, also als Motorbremse, war es kein Problem.
Da aber meine Schöne über 5 Gänge verfügt war es gar kein großes Ding. Selbst die
Berge hinauf kam ich mit dem 3. und 5. Gang gut zu recht. A nächsten Tag stand eine Tour
über die Silvretta Hochalpenstraße an. Da ich aber eine Woche zuvor einen neuen Getriebedeckel
von G+B bekommen habe, entschloss ich mich zur Sicherheit den Ölstand im Getriebe kontrollieren zulassen. Bei der Werkstatt die wir gefunden hatten, gab es allerdings eine längere Wartezeit.
Also sind die "Engländer" voraus gefahren.
Ölstand war dann gut. Wir wollten
uns auf den Weg machen, aber bei den Jungs von der Insel hatte es einen Ausfall gegeben.
Einer der MG/B hatte beschlossen die Bremsarbeit einzustellen, was natürlich in den Bergen
nicht so lustig ist. Bremse hat gefressen, als Bremskolben fest, Hitze, ausglühen der Beläge und irgendwann ging dann gar nichts mehr. Es kam dann ein überaus netter Österreicher vorbei,
der meine Kumpels über 40Km zurück an die Hütte gefahren hat. Der Rest wurde vom ADAC erledigt. Den Rückweg nach Hause mussten wir also mit 3 Oldies antreten. Der MG/B war auf
die Schnelle nicht zu reparieren. Plötzlich wurde auch über mein "Mädel" nicht mehr gelästert.
Ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen darauf hinzuweisen das man mit meinem "italienischen Qualitätsprodukt" mit einem Gang weniger und leckendem Kühler ( es war eine
leichte Inkontinenz aufgetreten) durchaus eine anspruchsvolle Tour fahren kann, ohne liegen zu
bleiben.:cool::cool::cool:

Gruß Dietmar