AW: Krümmerkummer
Temperatur ist für den Helicoileinsatz kein Problem - im Gegenteil, wird sogar haltbarer dadurch. Außerdem: Der Kopf ist aus Alu - der Helicoileinsatz aus Stahl, das ist also kein Problem.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob Du ein M10 Loch mittels Helicoil wieder auf M8 bringen kannst, ich habe in Erinnerung, daß die Helicoils dünner sind. Ich kann mich da aber auch vertun.
Zum Abdichten sollte Loctite auf dem Gewinde genügen - wenn das Öl erstmal am Schraubenkopf ankommt, saut es auf jeden Fall raus.
Gruß, Marcus
von: MarcusMüller
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AW: Krümmerkummer
Moin,
das kann ich nur bestätigen: beim Golf II Turbo-Diesel wurden die Bolzen werkseitig mit Heli-Coil Montiert, während beim "normalen" Diesel die Bolzen direkt in das Alu reingedreht wurden.
Ich hatte genau das gleiche Problem bei meinen Fiat (2000U.S.), da waren die Bolzen mit "irgendetwas" reingeklebt.:( Ich habe in Montierten Zustand das Gewinde Repariert (war etwas Fummelig:rolleyes: ). Das Gewinde ist nicht 100% Dicht (mit Loctite), aber es kommt nur minimal was raus, d.h. beim Saisonanfang riecht es etwas auf den ersten Kilometern, aber rest des Jahres habe ich Ruhe.
Wird Dir jetzt erstmal nicht viel nutzen, weil Helicoil wird mit 8,4mm gebohrt (Ohne Gewähr). Ansonsten den Kopf abbauen und einen Motoreninstandsetzter geben, vielleicht kann er das Reparieren (Aufschweissen. etc). Das sind Profis, die können sich da meist besser aus, brauchen nur einen Bruchteil der Zeit dafür und es hält :)
Gruß
Adrian
von: jarobaldu
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AW: Krümmerkummer
[QUOTE=DINO]Hallo Leute,
bin seit Januar nun endlich auch Spiderist und schraub mich gerade durch den Reparaturstau (das Objekt ist ein 84er DS mit 180 tkm).
Nun wollte ich auch diesen Krümmerbolzen abdichten, der hinten in den Ölrücklaufkanal mündet und bei mir immer schön die komplette rechte Motorseite zusaut. Beim Ausbau hab ich dann nicht nur festgestellt, daß der Krümmer einen kapitalen Riß hat (wird gerade geschweißt), sondern daß der Bolzen wohl mal abgerissen war und irgendein Künstler nach dem Ausbohren eine 10er Schraube (!) mit Gewalt ins Fleisch des Zylinderkopfes gewürgt hat.
Nun scheint mir die ordentlichste Lösung diesseits des Kopftausches ein Helicoileinsatz zu sein, mit der ich wieder einen Original M8-Bolzen einsetzen könnte. Allerdings hab ich da Bedenken: einen Krümmerbolzen in ein Helicoil zu setzen, ist angesichts der Temperatur- und Dehnungsschwankungen schon gewagt. Wenn das dann aber auch noch öldicht gemacht werden muß, kann das überhaupt klappen ? Habe gelesen, Ihr Spezialisten habt sowas schon gemacht, wie sind denn da Eure Langzeiterfahrungen ?
Und habt Ihr Loctite zwischen Helicoil und Bolzen UND zwischen Kopf und Helicoil (also doppelt) getan ?
Habt schon mal Dank für Eure Antworten.
DINO[/QUOTE]
Hi Dino,
zu deinem Geschmack was Autos angeht kann man dich nur beglückwünschen
Für Notfälle im Diktat kann ich dir diesen Kanditaten empfehlen:
Autohöfle Giovanni Greco
Lämlinstraße 18
74080 Heilbronn
Telefon: (07131) 486947
Keine Angst, bekomme keine Provision und arbeite auch nicht da.
Gr.
Mark
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AW: Krümmerkummer
Du kannst unter einer Bedingung einen Helicoieinsatz M8 verwenden. Wenn die Bohrung den Innendurchmesser 8,5mm (besser kleiner!) nicht übersteigt. Da der Helicoileinsatz innen M8x1,25 und außen M10x1,25 hat darf die oben genannte Größe nicht überschritten werden da Du sonst kein sauberes Gewinde mehr geschnitten bekommst. Die Kernlochbohrung für ein Feingewinde M10x1,25 beträgt 8,8mm diese größe hat auch der Gewindeschneider des Helicoil-Satzes. Also bevor Du das Helicoil Projekt startest, ersteinmal jetzige Bohrung messen.
Ansonsten eine sehr gute Alternative Gewinde zu reparieren, wenn nicht sogar die Beste. In das sauber geblasene Gewindeloch nicht aushärtende Dichtmasse (Dirko HT) und die Bohrung ist dicht.
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AW: Krümmerkummer
Hallo,
es gibt da auch noch ne andere Methode. Ich kenne es von Würth, da heisst es glaub TimeSert. Gibts sicher auch von anderen herstellern.
Da wird auch ein grösseres Gewinde reingeschnitten und dann eine komplette gewindebuchse reingedreht. Diese ist konisch und verpresst sich automatisch.
Wird ohne kleber gemacht und ist 100% dicht und temperaturbeständig.
Darf anscheinend als einziges System auch für reperaturen von Gasverschraubungen und so verwendet werden.
MfG, Nats
von: nats-w8
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AW: Krümmerkummer
Wow, so viele Antworten !
Also: mit einer primitiven Plastik-Schieblehre gemessen, hat das Kernloch 8,1mm Durchmesser, könnte aber noch geringfügig mehr sein (die Schraube, die drin war, hat aber definitv Außendurchmesser 10,0). Damit müßte ein M8er Helicoil mit 8,3mm Kerndurchmesser (ist die Angabe bei den ebay-Angeboten) funktionieren. Vielleicht muß ich ja nicht mal nachbohren. Abdichten werd ich (sicherheitshalber doppelt) mit mittelfestem Loctite, weil ich das jetzt schon besorgt hab (wenn Dirko HT nicht aushärtet, taugt das denn am Krümmer ?).
Diese Time-sert-Geschichte von nats klingt auch sehr interessant. Werde mich die nächsten Tage mal näher damit beschäftigen. Weil aber eine Gewindebuchse ziemlich sicher nach einem größeren Bohrungsdurchmesser klingt, würd ich mir das als Rückfallösung aufheben, falls Helicoil nicht dicht wird.
Zu Marks Tipp mit Grecco's Autohöfle: als ich nach dem passenden Auto gesucht hab, bin ich auch schon mal über die Adresse im Web gestolpert, aber anscheinend macht der jetzt nur noch Amikisten. Aber ich kann ja mal vorbeifahren, wenn alles wieder läuft und das Saisonkennzeichen es endlich erlaubt. Seufz.
Und den Kopf runtermachen und machen lassen, wie jarobaldu vorgeschlagen hat, davon laß ich deshalb die Finger, weil das bei 180tkm ja doch auf eine Motor-Generalüberholung rausläuft, komplett mit Motor raus und hohnen und planen lassen und und und ...
Da werd ich dann vielleicht zum Herbst fertig und die Kohle dafür ist so kurz nach der Fahrzeuganschaffung auch nicht mehr da.
Jedenfalls bin ich überwältigt von der Ressonanz auf eine doch recht spezifische Frage. Bei Euch sitzen und schrauben wirklich Experten. Schön, daß Ihr Eure Erfahrung teilen mögt.
Gebe Euch RM, sobald der Krümmer wieder sitzt und der Motor läuft.
Bis dahin danke + Gruß
DINO
von: DINO
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AW: Krümmerkummer
Hallo DINO, die Gewindesteigung von 1,25mm wird Dein Problem sein denn ein normaler M10 Bolzen hat eine Gewindesteigung von 1,5mm das passt nicht. Das kann nur klappen wenn Du in die Bohrung ein sauberes M10x1,25 Gewinde schneiden kannst und das scheint mir nach Deiner Beschreibung nicht mehr machbar zu sein.
Gruß Kay
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AW: Krümmerkummer
Hallo.
Bei VW gibt es Gewindebolzen, die auf der einen Seite 10mm und auf der anderen Seite 8mm Gewinde haben. Wäre das auch eine Lösung?
Den Helicoileinsatz kannst due dann immer noch verwenden, wenn der VW-Bolzen nicht hält.
Gruß, Jörg
von: winterauto
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AW: Krümmerkummer
Moin,
sehr guter Tip! Bei meinen 94 Golf TDI ist dieser Bolzen für die Zahnriemen-Spannrolle montiert:
Motor 1Z, Vw Teile-Nummer: N 014 408 3 Stiftschraube CM10xM8x62
Die Nummer ist wahrscheinlich veraltert, aber der VW Händelr müste damit was anfangen können.:)
Gruß
Adrian
von: jarobaldu
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AW: Krümmerkummer
[quote=winterauto]Hallo.
Bei VW gibt es Gewindebolzen, die auf der einen Seite 10mm und auf der anderen Seite 8mm Gewinde haben. Wäre das auch eine Lösung?
Den Helicoileinsatz kannst due dann immer noch verwenden, wenn der VW-Bolzen nicht hält.
Gruß, Jörg[/quote]
Dein Vorschlag mit dem Bolzen ist eine gute Alternative, außer der Tatsache das DINO kein Helicoil mehr verwenden kann, wegen der Steigung des Gewindes.
Gruß Kay
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AW: Krümmerkummer
ok ok jetzt hab ichs endlich auch kapiert.
Für das M8er Helicoil bleibt also nicht genügend Fleisch, das die 10er Schraube übriggelassen hat.
Na, dann bleibt ja eigentlich nur noch dieser VW-Bolzen. Werd ich mir morgen mal anschaun. Wenigstens nach außen hin wäre ja dann alles wieder Original, besser jedenfalls als einen normalen M10-Bolzen zu nehmen.
Die Bohrung im Kümmer hat übrigens genau 10,0mm, die Schraube geht gerade so mit sanftem Druck durch. Bin gespannt, wie gut ich dann den Krümmer auf diesen VW-Bolzen krieg, wenn die anderen Bolzen auch noch eingefädelt werden wollen.
Melde mich wieder.
Danke+Gruß
DINO
von: DINO
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AW: Krümmerkummer
Hallo zusammen,
eine weitere Alternative wäre, der so genannte Ensat-Gewindeeinsatz
Typ 302.
Das Datenblatt gibt es bei schrauben-lexikon.de.
Grüße
Giaco
von: Giaco
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AW: Krümmerkummer
Hab mir jetzt den VW-Bolzen besorgt.
Dank an Winterauto und Jarobaldo für den Tipp.
Ist zwar nicht ganz optimal, weil das Mittelteil zwischen dem M8- und dem M10-Gewinde etwa 27mm lang ist (Originalbolzen: 13mm). Hab da jetzt ein M8-Gewinde draufgeschnitten. Der Schönheitsfehler dabei ist, daß das Material hier lediglich 7mm dick ist, das Gewinde also nicht so gut trägt. Werde dann eben eine lange Mutter vom Hosenrohr aufschrauben, die wird teilweise noch im gesunden Gewinde liegen, und dann nochmal eine normale M8 draufkontern. Denke damit wird es heben (=halten).
Wenn's dann auch noch dicht wird, wär ich eigentlich zufrieden.
Ciao DINO
von: DINO
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AW: Krümmerkummer
Moin,
schön das es vorwärts geht! :)
Zur Thema festigkeit: mit einer längeren Mutter wird das schon passen (heben :D). Der kritische Bereich liegt hier in den Aluminium-Gewinde. Wichtig ist hierbei, das die Vorspannung der Verbindung nicht nachlässt, d.h. bei meinen defekten Gewinde konnte ich jeden Tag die Schraube nachziehen,d.h. der Bolzen wurde aus dem kaputten Gewinde rausgezogen.
Also saubermachen, Loctite drauf und mit richtigen Drehmoment anziehen. Ich würde gleich kontrollieren, ob der Krümmer nicht verzogen ist, sonst kriegst Du die Verbindung nicht dicht. Das Planschleifen ging bei mir relativ schnell:cool:
Gruß
Adrian
von: jarobaldu
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AW: Krümmerkummer
Hallo.
Wenn möglich mache ein kurzes Stück Rohr als Distanzstück zwischen Krümmer und Mutter. Vorteil: du kannst mehr Vorspannung auf die Schraube einbringen, die Mutter löst sich durch die entkopelte Bewegung vom Krümmer nicht mehr so leicht und du bist im gesunden Gewinde des Bolzen.
Gruß, Jörg
von: winterauto
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AW: Krümmerkummer
So, endlich kann ich Vollzug melden. Wieso dauert der Zusammenbau bloß immer so viel länger als das Auseinanderreißen ?
Habe also diesen VW-Bolzen mit Loctite genommen und mit langer Mutter festgeschraubt. Nach zwei Motor-Heißläufen scheint die Verbindung sowohl gas-, als auch öldicht zu sein.
Vielen, vielen Dank nochmal an Kay, der mich davon abgehalten hat, die Bohrung durch ein M8-Helicoil zu versauen. Das wäre schön ins Auge gegangen ! Und auch nochmal ein dankeschön an Jörg und Adrian für den Tipp mit dem VW-Bolzen.
Wende mich mit der nächsten kniffligen Frage gerne wieder an Euch.
Bis dahin gute Fahrt
DINO
von: DINO
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AW: Krümmerkummer
Ciao amici,
das scheint eine generelle Schwachstelle beim Spider zu sein: Mein 85er DS begann am Sonntag stark zu rauchen. Ganze rechte Seite im Motorraum komplett mit Öl versaut, zum Glück hat's nicht gebrannt, obwohl das Öl auf den heissen Krümmer geronnen ist - nur gekokelt.
Sobald Motor kalt und Rauch verzogen war, zeigte sich das Problem: Krümmerschraube am Ölkanal ist ausgewandert und hat sich dann komplett verabschiedet.
Nochmals Glück gehabt: Der Stehbolzen ist nicht ausgerissen, das Gewinde war noch heil.
Mit Loctite reingeschraubt, nach längerer Testfahrt hält's (hoffentlich auf Dauer).
Empfehlung an alle: Kontrolliert Eure Stehbolzen am Krümmer!
Saluti
Ribolla
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AW: Krümmerkummer
das hält nicht mit loctite. der krümmer bekommt an der stelle temperaturen von 800-900°.
das von euch beschriebene symptom was bisher der einzige ausfall meines spiders in 23 jahren.
das problem an dieser stelle ist das aufeinandertreffen sehr verschiedener werkstoffe und temperaturen.
der bolzen bekommt im loch des krümmer die oben erwähnten 800° zu spüren, wird auf der anderen seite im alu des kopfes vom ablaufenden öl aber auf rund 100° "gekühlt.
da stahl eine viel geringere wärmeausdehnung als alu hat, lockert sich der bolzen und dreht sich durch die vibrationen dann irgendwann aus.
häufige hohe drehzahlen beschleunigen diesen vorgang.
nachdem ich zweimal ohne bolzen in der pampa in einer rauchwolke stand, habe ich die konstruktion verändert.
ich habe mir einen bolzen mit einem flansch in der mitte gedreht.
dann habe ich mit einem zapfensenker im krümmer eine plane senkung angebracht, mit einem zehntel millimeter weniger als die dicke des flansches.
den bolzen eingeschraubt mit der dichtung als unterlage, dann krümmer von aussen drauf und mutter wie bei den anderen bolzen zum anziehen.
den bolzenteil im kopf habe ich mit teflonband umwickelt (dünn!).dieses hält die temperaturen aus.
seit nunmehr 20 jahren fahre ich mit diesem bolzen und er hält noch immer.
herausdrehen kann er sich nicht, wegen des flansches.
man kann den inneren teil anstatt mit m8 auch mit m1o drehen, dann ist das problem des frederstellers auch gelöst.
gruß volumaex
von: volumaex
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AW: Krümmerkummer
Für das Gewinde im Block kann Loctite schon funktionieren - die Seite ist ja nicht so heiß.
Ich bin seit 1989 fast 50.000km Spider gefahren. In dieser Zeit ist alles mögliche und vorstellbare kaputt gegangen - allerdings hat sich nie ein Krümmerbolzen gelockert. Ich habe die Bolzen (aus Gründen der Dichtigkeit, da die Löcher zum Teil in "ölführenden Schichten" enden) auch mit Loctite eingesetzt.
Gruß, Marcus
von: MarcusMüller
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AW: Krümmerkummer
@ volumaex:
Beeindruckende Lösung ! Kleiner, theoretischer Schönheitsfehler: der Bolzen dreht sich ja minimal schon etwas heraus, solange bis eben der Flansch am Krümmer ansteht. Die Vorspannkraft der Verschraubung verringert sich dadurch, beim nächsten Mal nachziehen wirst Du das dann wieder ausgeglichen haben. In diesem Moment verschraubst Du aber den Bolzen mit dem Krümmer, anstatt den Krümmer an den Kopf ranzuziehen. In der Folge dürfte die Flächenpressung der Dichtung in diesem Bereich etwas geringer sein. Wenn Du aber schon 20 Jahre mit dieser Lösung zufrieden bist, dann ist das wohl eher von akademischer Bedeutung ;)
@ Marcus: das dürfte wohl die heißeste Stelle im Motorraum sein. Abgasseite, zwischen Zyl. 3 und 4, ohne jede Durchlüftung.
Gruß
DINO
von: DINO
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AW: Krümmerkummer
da der flansch mit ner schlüsselweite versehen wurde, dreht sich da nix raus.kann auch nicht, da er ja ein zehntel übermass gegen die bohrung hat.
also wird auch de rkrümmer gegen den kopf gezogen, der ja eine feste verbindung gleich den anderen bolzen im kopf hat.
der bolzen wird erst fest in den kopf eingedreht, dann der krümmer aufgesetzt.
daher auch die flächenpressung der dichtung gleich.
gruß volumaex
loctite hält aus eigener erfahrung nicht, auch der zweite versuch damals mit uhu plus ging daneben (obwohl dieses temperaturen von kurzzeitig 180° abkann).
von: volumaex
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AW: Krümmerkummer
[QUOTE=volumaex].........
loctite hält aus eigener erfahrung nicht, auch der zweite versuch damals mit uhu plus ging daneben (obwohl dieses temperaturen von kurzzeitig 180° abkann).[/QUOTE]
Hallo zusammen,
würde an dieser Stelle Endfest 300 von Uhu empfehlen.
Damit habe ich mal an einem Modell 2 Takter den Kopf/Krümmer geklebt.
Oder Schwanheimer Industrie Kitt
Auszug aus der Gebrauchsanleitung:
Temperaturbeständigkeit -35 bis +200°C
Druckfestigkeit 80N / mm2
Zugfestigkeit 30N /mm2
Das Zeug wird im Tankbau eingesetzt.
Gruß Sven
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Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe (Walter Röhrl)
AW: Krümmerkummer
mit dem teflonband habe ich ja die passende dichtung.
uhu endfest 300 war übrigens der zweite versuch, bevor ich auf die idee mit dem flanschbolzen kam.
eine klebung ist nicht mehr nötig.
gruß volumaex
von: volumaex
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Stehbolzen am Krümmer
Hallo,
also ich muss dann meine Krümmerdichtung wechseln. Die ist an den entsprechenden Stellen murks. Leider ist es so, dass von der Spritzwand aus gesehen die ersten beiden Gewinde von den Krümmerstehbolzen auch kaum noch greifen, eher noch im hinteren Bereich. Bei der Zuglast gehen diese mir nach und nach auch noch kaputt. Ich erwäge daher neue Gewindeeinsätze in die Stehbolzenbohrungen einzusetzen. Es gibt ja Helicoil (möchte ich aber nicht wegen dem Zapfenausbruch, da ja die zweite Stehbolzenöffnung keine Sackloch sondern durchgehend ist) und Alternativen dazu. Ich möchte lediglich den Krümmer ausbauen und den Moter in der betriebsfertigen Position belassen. ich denke da ist genug Platz für die anfallenden arbeiten, wenn Ansaugschlauch und Krümmer abgebaut sind. Moter ist der 2.0 FI. Kurzum, wer hat so etwas schon durch, mit welchen Mitteln und kann mich beraten?
VG
Jan
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In dem Thread ist alles
In dem Thread ist alles aufgeführt...
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Freundliche Grüße,
Christoph Hain
1. Vorsitzender / Regionalleiter Region 9
Telefon: 0172 7620 703
Stammtisch 14.11.2025 La Piazza Deckenpfronn (immer am 2. Freitag im Monat)
Ausfahrt Retroclassics Stuttgart
Treffen Haupttreffen 11.-14.6.2026 Rankweil
Krümmerkummer
Hallo,
kann mir noch mal jemand mitteilen, welche Loctite Variante hier zu verwenden wäre?
VG Jan
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gewindedichtmittel hochtemperatur
Guggsdu Google 'gewindedichtmittel hochtemperatur'
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BS1 Bj. 70, giallo colorado
CS0 Bj. 80, rosso (zu verkaufen)
DS Bj. 85, rosso
Hallo Leute,
bin seit Januar nun endlich auch Spiderist und schraub mich gerade durch den Reparaturstau (das Objekt ist ein 84er DS mit 180 tkm).
Nun wollte ich auch diesen Krümmerbolzen abdichten, der hinten in den Ölrücklaufkanal mündet und bei mir immer schön die komplette rechte Motorseite zusaut. Beim Ausbau hab ich dann nicht nur festgestellt, daß der Krümmer einen kapitalen Riß hat (wird gerade geschweißt), sondern daß der Bolzen wohl mal abgerissen war und irgendein Künstler nach dem Ausbohren eine 10er Schraube (!) mit Gewalt ins Fleisch des Zylinderkopfes gewürgt hat.
Nun scheint mir die ordentlichste Lösung diesseits des Kopftausches ein Helicoileinsatz zu sein, mit der ich wieder einen Original M8-Bolzen einsetzen könnte. Allerdings hab ich da Bedenken: einen Krümmerbolzen in ein Helicoil zu setzen, ist angesichts der Temperatur- und Dehnungsschwankungen schon gewagt. Wenn das dann aber auch noch öldicht gemacht werden muß, kann das überhaupt klappen ? Habe gelesen, Ihr Spezialisten habt sowas schon gemacht, wie sind denn da Eure Langzeiterfahrungen ?
Und habt Ihr Loctite zwischen Helicoil und Bolzen UND zwischen Kopf und Helicoil (also doppelt) getan ?
Habt schon mal Dank für Eure Antworten.
DINO
<span class="anonymus">von: DINO</span>