AW: Lackierung-
Hallo Martin
Also ich meine das 2K [U]HS[/U] Lacke noch verarbeitet werden dürfen.(In einer Lackiererei)
Bei mir steht auch eine Lackierung an und mein Händler meint das ich ein 2K Lack noch bekommen kann.
Anscheinend kann man für Landwirtshafliche Geräte sowieso noch 2K Lacke bekommen.Man muß halt angeben das es für sein Trecker ist ;)
Gruß Thomas
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AW: Lackierung-
...das problem ist nur, dass die anlagen usw ja umgestellt sind:Andere Lösungsmittel, andere Düsen usw...mittlerweile habe ich aber schon herausgefunden, dass mein alter Lack auch mit Klarlack überlackiert war.Damit fällt das schon mal weg...ausserdem habe ich noch einen 1/4 Liter Restlack, mit dem das Festellen des genauen Farbtons leichter fällt..
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AW: Lackierung-
Hi Jungs,
wo liegt genau Euer "Problem"?
Es gibt keins. Ihr schmeißt nur 2 unterschiedliche Themen in einen Topf.
@Martin:
Grundsätztlich: In der Automobilbranche werden alle Farbtöne im "Dreischichtsystem" lackiert. Das heißt: Grundierung, farbgebender Basislack und Klarlack. In den 70ern wurde da ein wenig rum experimentiert. Zwischen "Thermoplasten" (meist bei Opel, einigen FIAT´s), oder Einschichtern im uni-Bereich.
Die Einschichter hat man sehr schnell erkannt. Die neigten nach einigen Jahren zum "kreiden". Sprich, der Farbton bekam eine weißlich-milchige Oberfläche. Wurde die poliert, hatte die Polierwatte nach kurzer Zeit die ursprüngliche Farbe, wie das Auto. Und das glänzte wieder.
Das war der geschichtliche Teil. Für Deine Aufgabenstellung ist es absolut unerheblich, was Du für ein Material einsetzt. Ob das jetzt -wie früher- mit konventionellen Lösemittel, oder auf -moderner- wasserverdünnbarer Basis hergestellt ist. Als österreicher wird das schwierig werden, wenn Du ein altes System verwenden möchtest, da Ihr richtige Vorreiter im Emissionsschutz seid. Für Dich sollte nur entscheidend sein, wie gut der entsprechende Cholorist den Farbton ausgearbeitet hat.
Das "Erscheinungsbild" steuert einzig und allein Dein Lackierer. Ist der von guter Qualität, so kann -und hat- er sich auf die Verarbeitung entsprechend eingestellt. Im anderen Fall wirst Du immer ein dürftiges Ergebnis haben.
Auch die Frage, ob Du den "guten alten 2-K-Lack" oder nur noch die neuen Qualitäten bekommst, braucht Dich nicht zu interessieren. Als Endverbraucher wirst Du den Unterschied nicht feststellen. Die Gründe liegen in den verschärften Bestimmungen um die TA-Luft (Reduzierung der Lösemittelemission). Dies betrifft aber nur die Verarbeiter. Die Grenzwerte sind abhängig von der Gesamtmenge an verarbeitetem Volumen Lack/Jahr in Abhängigkeit mit der Leistungsfähigkeit der Abluftanlage des Lackierbetriebes. Die von Euch angesprochenen "2-K" sind nach wie vor 2-K-Systeme. Es sind 2 Komponenten. Stammlack und Härter. Das wirklich interessante steckt tief in dem Lack. Und die Unterschiede erkennt nur der verarbeitende Profi.
Das von Euch angesprochene "HS-System" ist nur die Antwort der Lackindustrie für seine Verarbeiter. HS bedeutet "High Solid" zu deutsch: hoher Festkörperanteil, reduzierter Lösemittelwert. Also, es bleibt effektiv mehr versprühter Lack auf dem Untergrund als bei dem von Euch so hochgelobten alten System. Kapiert? Der eingesetzte nasse/flüssige Lack wird reduziert, da der Wirkungsgrad des Lacksystem sich erhöht hat! Zu deutsch, bei dem guten alte Lack wurde mehr Lösemittel wie eigentlicher Lack versprüht. Es gab dazwischen noch sogenannte MS-Systeme. (= medium Solid) In Verbindung mit dem entsprechenden Werkzeugen lagen die Wirkungsgrade bei Eurem hochgelobten "alten System" bei 25-30%. HS-Systeme liegen da bei z.B. 65-75%!
Ok, um das gleiche Endergebnis zu erzielen, müssen noch andere Parameter -wie Lackierpistole, Art und Weise der Verarbeitung- etwas geändert werden. Aber das Endergebnis ist meist besser. Es wird halt für den do it yourselver immer schwieriger. Aus dem Grund steht auf den Dosen auch immer: "only for professional use" !
Ich hab meinen "blauen" vor 3 Jahren komplett mit einem wasserverdünnbarem Reparatur System lackiert. Und ich bin immer wieder auf´s neue begeistert, was der für ein Lackstand hat. Und das nach Jahren. Von der Brillanz und dem Glanz ganz zu schweigen. Das wär mit einem Lösemittelsystem nie und nimmer erreichbar!
Also sucht Euch einen guten Lackierbetrieb und lehnt Euch entspannt zurück. Ihr werdet es nicht bereuen. Laßt die Finger vom selbst, oder Hinterhoflackieren. Die Zeiten sind echt vorbei. Oder seht Ihr Euren Spider wirklich als "Landmaschine" an? Das wäre echt traurig. In dem Fall könnt Ihr ihn ja gleich mit dem Pinsel und der Walze - wie in den 20er Jahren- lackieren.
Gruß Dominik
von: dominik
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AW: Lackierung-
Hallo Leute, zum Thema gute Lackiererei, wollte ich mal so in die Runde fragen, ob jemand aus dem Raum 74... Heilbronn einen einigermaßen guten und günstigen Lackierer weiß. Da mein restaurierter Spider nun zur Lackierung ansteht, wäre es toll wenn mir jemand weiterhelfen könnte, bin für jede Info dankbar.
Gruß Brando
von: Brando
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hallo
letzten Sommer ist meine Beifahrertüre von einem netten Mitbürger zerkratzt worden.Da die Motorhaube nach Kontakt mit meinem Garagenrolltor auch nicht mehr allzugur aussieht, sind beide beim Lackiererer.
Nun zu meiner Frage: Der Wagen wurde vor 4 Jahren mit dem damals üblichen 2 K lack unifarben Lackiert.Da ja seit 1 Jahr nur noch Wasserbasislacke erlaubt sind fürchte ich nun einen Farbunterschied bzw durch den Klarlack bei den neuen WB lacken einen "plastischeren" Eindruck.
Wer hat damit schon Erfahrungen gesammelt?
Soll ich die beiden Kotflügel zwecks gleichem Erscheinungsbild gleich mit lackieren lassen?-Wenn ich den Lackierer frage heisst es sicher: JA am besten das ganze auto...!
Martin